Betreuungsgeld: Ministerin will „endlich mal vorankommen“

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) setzt sich für eine baldige Beilegung des koalitionsinternen Streits über das Betreuungsgeld ein.

„Es gibt Gegner des Betreuungsgeldes, die einfach das System noch immer nicht verstanden haben. Oder nicht verstehen wollen“, sagte sie im Gespräch mit der „Welt am Sonntag“.

Außerdem habe man ja Veränderungen ins Auge gefasst, die ihrer Meinung nach der FDP entgegenkommen müssten. Das gelte sowohl für die geplante Koppelung an Vorsorgeuntersuchungen als auch für den angedachten Anreiz zur Altersvorsorge. „Wir sollten beim Betreuungsgeld endlich mal vorankommen“, ist Aigner überzeugt.

„Wenn es eine Herdprämie gibt, dann ist es eher das Elterngeld“, fügte sie hinzu. Schließlich bekomme das Elterngeld nur derjenige, wer zu Hause bleibt.

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