CSU-Chef fordert härteres Vorgehen gegen arbeitsunwillige Erwerbslose

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer setzt sich im Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“ für eine härtere Sanktionspraxis gegen Arbeitslose ein. Seinen Worten nach könne es nicht sein, dass Deutschland „vor einigen Prozent, die zwar könnten, aber nicht wollen“, resigniert.

„Wer ein Arbeitsplatzangebot oder eine notwendige Qualifizierung ablehnt, dem müssen die Sozialleistungen gekürzt oder – in Wiederholungsfällen – komplett gestrichen werden“, erklärte Seehofer.

Diesbezüglich habe man in der Bundesrepublik noch nicht die letzte Tapferkeit entwickelt. „Natürlich müssen wir Menschen unterstützen, die sich selbst helfen wollen, es aber nicht können“, stellte der CSU-Chef klar. Allerdings müsse die Politik auch wieder mehr auf die Rechtsschaffenden und Tüchtigen achten.

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