Mieterbund fordert Wohngelderhöhung

Der Deutsche Mieterbund (DMB) setzt sich für eine Anhebung des Wohngelds ein. „Der Gesetzgeber muss jetzt auf die deutlich gestiegenen Energiepreise reagieren und das Wohngeldgesetz 2012 ändern“, verlangte DMB-Direktor Lukas Siebenkotten.

Er plädierte in erster Linie dafür, Heizkosten bei der Berechnung des Wohngeldes wieder zu berücksichtigen. Schließlich sei das ja bis Ende 2010 schon der Fall gewesen.

Ferner müsse die Bundesregierung in Betracht ziehen, ob nicht, wie es bereits im Jahre 2009 der Fall war, eine Heizkostenpauschale an Wohngeldempfänger gezahlt werden könnte. Siebenkotten verwies diesbezüglich auf die Tatsache, dass der Endverbraucher für Heizöl am Jahresende 2011 etwa 13 Prozent mehr hinblättern musste als noch im Jahr 2008. Sowohl beim Preis für Gas als auch beim Preis für Fernwärme sei ebenfalls ein Anstieg feststellbar gewesen.

Mit dem außer Kraft setzen beider oben genannten Regelungen zum 1. Januar 2011 habe die schwarz-gelbe Koalition laut Siebenkotten einen großen Fehler begangen. „Diese Entscheidung war kurzsichtig und falsch. Heute müssen höhere Heizkosten gezahlt werden als 2008, und ein Ende des Preisanstiegs ist nicht in Sicht“, stellte der DMB-Direktor klar.

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