Die CDU/CSU will das Kindergeld an der Inflationsrate der letzten Jahre orientieren

Die zweitägige Tagung der CDU/CSU in Schwerin hat die Pläne zur Erhöhung des Kindergeldes erstmals konkretisiert. Laut dem Schweriner CDU-Sozialexperten Harry Glawe müsse vor allem ein Ausgleich für die hohe Inflation der letzten Jahre geschaffen werden, die hauptsächlich Waren des täglichen Gebrauchs teurer gemacht habe. So solle die Kindergelderhöhung spürbar ausfallen und sich an der Inflationsrate orientieren, so Glawe weiter.

Es gehe beim Kindergeld nämlich nicht darum, ein bestimmtes Existenzminimum abzusichern, sondern um die finanzielle Sicherung von Familien und Kindern, wobei vor allem zweitere dadurch eine größere Chancengleichheit in der Gesellschaft erhalten sollen. Aus der Entwicklung der Inflationsrate sollen zudem auch Prognosen für die Zukunft abgeleitet werden, um das Kindergeld zukunftssicher zu machen.

Die Auswertung dieser Prognosen innerhalb eines Berichtes des Bundesfinanzministeriums solle nach der Winterpause ausgewertet werden, so dass noch genug Zeit bleibe, um bis Januar 2009 die richtige und auch dauerhaft nutzbringende Kindergeldhöhe zu finden.

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