CDU-Politiker: „Die Guten vermehren sich nicht genug, die, die zu Hause sitzen, schon.“

Angebliche Äußerungen des Bürgermeisters von Ribnitz-Damgarten, Jürgen Borbe (CDU), sorgen für Aufsehen. Im Rahmen eines für Unternehmerinnen ausgerichteten Frühstücks soll Herr Borbe mehrfach von „Hartz-IV-Muttis, die fernsehen, rauchen und trinken“, gesprochen haben. Dies geht aus einem Bericht der „Ostsee-Zeitung“ hervor.

Hinsichtlich der hohen Zahl von Schulabgängern mit schlechten Noten und fehlender Azubis erklärte Jürgen Borbe dem Zeitungsbericht zufolge: „Die Guten vermehren sich nicht genug, die, die zu Hause sitzen, schon“. Als in der Runde von einzelnen Teilnehmerinnen die mangelnde Zahl an Kitaplätzen angesprochen wurden, konterte er mutmaßlich, dass jedes Kind einen Anspruch auf einen Kitaplatz habe, „ob die Eltern zuhause sitzen und Bier trinken oder nicht“.

Darüber hinaus habe der Bürgermeister angemerkt, dass man sich um jene Kinder kümmern müsse. Allerdings, so Borbe, spreche er „nur von den Muttis, weil die Väter oft wechseln“.

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