Außenminister Westerwelle: Sozialleistungsbezieher sollen Schneeschippen

Angesichts steigender Umfragewerte heizt Vize-Kanzler Guido Westerwelle die Hartz IV Debatte weiter an.

„Jeder, der jung und gesund ist und keine Angehörigen zu betreuen hat, muss zumutbare Arbeiten annehmen – sei es in Form von gemeinnütziger Arbeit, sei es im Berufsleben, sei es in Form von Weiterbildung“, forderte der FDP-Chef im Gespräch mit der „Bild am Sonntag“.

Westerwelle nannte auf Nachfrage den Einsatz zum Schneeschippen als konkretes Beispiel. „Nehmen Sie Berlin, eine Stadt mit einem hohen Anteil von Sozialleistungsempfängern. Hier liegt seit Wochen Eis und Schnee auf den Bürgersteigen“, erklärte der Liberale. Viele ältere Menschen würden sich schon gar nicht mehr aus dem Haus trauen. „Da könnte die Stadt doch junge Sozialleistungsempfänger zum Räumen der Bürgersteige einsetzen“, meint Guido Westerwelle. So praktisch sei dem Außenminister zufolge das Leben.

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