Wirtschaftskrise: Jeden Tag gehen 1.600 Arbeitsplätze verloren

Die schwächelnde Konjunktur hat dramatische Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums bestätigte Berechnungen aus dem Frühjahrsgutachten 2009, wonach die Rezession monatlich 50.000 Arbeitsplätze kostet. Rund 1.600 Jobs werden somit am Tag vernichtet.

„Dies bedeutet jeden Monat zwei Mal Opel“, erklärte Wirtschaftsstaatssekretär Walther Otremba. Beim Autobauer sind am Standort Deutschland 25.000 Menschen beschäftigt.

Trotzdem seien staatliche Beteiligungen an Unternehmen abzulehnen. „Staatseingriffe müssen die Ausnahme bleiben“, sagte Otremba. „Man kann den Staat nicht zum allgemeinen Rettungsanker machen“, fügte der Staatssekretär hinzu.

Nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) sind ein Fünftel aller Haushalte im Land akut krisengefährdet. Insbesondere Arbeitnehmer mit akut drohendem Job-Verlust, Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger seien betroffen.

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