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Rheinland-Pfalz: Über 2500 Verfahren wegen BAföG-Missbrauch

Nachricht zum Thema BAföG vom 23.01.2008 um 21:51 Uhr

Viel Arbeit für die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz. Im letzten Jahr hat diese 2.578 Verfahren wegen Missbrauch von BAföG angestrengt. In erster Linie wurde den betroffenen Studenten vorgeworfen, sich durch die Angabe von falschen Vermögensverhältnissen ungerechtfertigt Leistungen erschlichen zu haben.

In Mainz sei es laut Angaben der Staatsanwaltschaft zu 1.130 Verfahren gekommen. In Trier zu 911, in Koblenz zu 397 und in Bad Kreuznach zu 140. Allerdings wurden 1.339 Fälle von den insgesamt 2.456 abgeschlossenen Ermittlungsverfahren gegen eine Geldstrafe wieder eingestellt, da der Schaden vergleichsweise gering ausfiel. Bei 347 Verfahren konnte der Betrug nicht nachgewiesen werden, folglich wurden die Verfahren eingestellt.

In 294 Fällen wurde von der Staatsanwaltschaft bei Gericht Strafbefehl beantragt, in 99 Fällen wurde von ihr Anklage erhoben.

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bisher ein Kommentar zu zu dieser Nachricht
  1. Sasche am 1. April 2009 um 17:59 Uhr

    Ich kenne einen Jungen, der halb Engländer halb Deutscher ist, und er hat falsche Angaben, beim Bafög-Amt gemacht, und hat auch Bafög bekommen. Ich finde es echt unfair, ich kenne Menschen, die echt sehr einfach leben und kein Bafög bekommen. Und der hat richtig Kohle schämt sich nicht mal und meinte noch so… Na ja wenn die schon so bescheuert sind, und das nicht überprüfen wollen, dann lass die dich mir zahlen. Das ist so unfair!!! Ich überlege mir, wahrscheinlich gehe ich zum Befög Amt und erzahle das dort.

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