www.sozialleistungen.info

Jetzt kostenlos anfordern und wöchentlich die aktuellsten News bequem per E-Mail erhalten [mehr erfahren]

Wirtschaftskrise: Jeden Tag gehen 1.600 Arbeitsplätze verloren

Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 28.04.2009 um 11:38 Uhr

Die schwächelnde Konjunktur hat dramatische Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums bestätigte Berechnungen aus dem Frühjahrsgutachten 2009, wonach die Rezession monatlich 50.000 Arbeitsplätze kostet. Rund 1.600 Jobs werden somit am Tag vernichtet.

“Dies bedeutet jeden Monat zwei Mal Opel”, erklärte Wirtschaftsstaatssekretär Walther Otremba. Beim Autobauer sind am Standort Deutschland 25.000 Menschen beschäftigt.

Trotzdem seien staatliche Beteiligungen an Unternehmen abzulehnen. “Staatseingriffe müssen die Ausnahme bleiben”, sagte Otremba. “Man kann den Staat nicht zum allgemeinen Rettungsanker machen”, fügte der Staatssekretär hinzu.

Nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) sind ein Fünftel aller Haushalte im Land akut krisengefährdet. Insbesondere Arbeitnehmer mit akut drohendem Job-Verlust, Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger seien betroffen.

diese Nachricht jetzt Freunden empfehlen
bisher 5 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. K.B. am 28. April 2009 um 15:56 Uhr

    Tja, eine schwächelnde Wirtschaft mal wieder. Klar, seit Jahren schwächelt ja die Wirtschaft. Aber vielleicht sollte man ja in Berlin auch mal erkennen: wer kann sich denn noch diese Produkte überhaupt leisten? Man hat Milliarden in die Wirtschaft gepumpt, um die Krise abzuwenden. Der Konsument interessiert ja nicht mehr. Er soll von seinen 351€ Hartz IV am besten noch die Binnennachfrage stärken.

    Aber im gleichen Atemzug melden die Nachrichten heute: die Deutsche Bank hat 1,4 Milliarden € Gewinn vor Steuern…Na danke…

  2. Ossi am 28. April 2009 um 21:05 Uhr

    jaja…hauptsache die banken sind gerettet, die vorstandsgehäter gesichert und die diäten stimmen mit den vorstellungen der bezieher überein.

    ich habe es vergessen, wer hat die krise nochmal verursacht?

  3. Globetrotter am 28. April 2009 um 21:07 Uhr

    Die Blasen haben die Entwicklung, nämlich die Folgen der Wirtschaftsglobalisierung in den letzten dreissig Jahre, verdeckt und jetzt kommt die Rechnung. Die Massenarbeitslosigkeit wird weiter zunehmen, sie ist zu einem unlösbaren Problem geworden. Das Einzige, was der Schröderregierung dazu eingefallen war: Hartz4, eine Falle, aus der man nicht so leicht herauskommt.

  4. Flynn  (Website)  am 29. April 2009 um 09:05 Uhr

    Stromkonzerne brüsten sich und lassen die Sektkorken knallen, weil sie ihren Aktionären hohe Renditen anbieten können, trotz Wirtschaftskrise. Gleichzeitig werden in den kommenden Monaten, weitere Strompreiserhöhungen angekündigt. So kann man natürlich auch super Gewinne machen und gleichzeitig die eigene Inkompetenz, sowie die Wirtschaftskrise überdecken bzw. schönreden.

    Und wenn ich schon höre und sehe, wie sich ein Herr Ackermann (Deutsche Bank) profiliert und von 25 Prozent Eigenkapitalrendite schwärmt, aber im gleichen Atemzug die Bevölkerung und die Politiker kritisiert z.B. mit solchen Sprüchen wie Zitat: “Man kann es im Geschäftsleben nicht mit Absicht gemächlicher angehen lassen, nur damit alle mitkommen.”…Zitat Ende, dann müsste doch inzwischen selbst dem dümmste klar sein, was wir, die kleinen Leute, in dieser Gesellschaft (Wirtschaft & Politik) für einen Stellenwert haben. Da kann man wirklich nur noch hoffen, dass die Bevölkerung (Wähler) bei der Bundestagswahl die passende Antwort parat hat.

  5. MUTTI8MAL am 24. Juni 2009 um 01:27 Uhr

    Jeden Tag gehen 1.600 Arbeitsplätze verloren

    Da könnte doch Schröder wieder sagen ,jeden Tag 1600 faule Arbeitslose mehr oder?

eigenen Kommentar hinterlassen


» eigene Webseite angeben?

» eigenes Facebook-Profil angeben? (Vanity-Name oder Profil-ID)

VGW 858
meistgelesene News
meistkommentierte News
Interesse an...
jetzt eigenen Kommentar abgeben