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Bundesagentur verteidigt Hartz-Gesetzgebung

Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 17.01.2010 um 19:20 Uhr

Der Vorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, spricht sich gegen den Totalumbau der Hartz IV Reformen aus. Im Interview mit dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” warnt der BA-Chef die politisch Verantwortlichen vor dahingehenden Überlegungen.

“Die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt wäre ernsthaft gefährdet, wenn wir die Reformen der vergangenen Jahre zurückdrehen würden”, ist Weise überzeugt. Die Reform sei nach Worten des Arbeitsagentur-Chefs in ihrem Kern richtig. “Es droht derzeit ein Überbietungswettlauf bei den Arbeitsmarktreformen”, kritisierte er.

Frank-Jürgen Weise bezeichnet die Fixierung auf die Beschäftigungspolitik als einen Fehler. Seiner Meinung nach wäre es besser, über andere Themen nachzudenken: “Wie kriegen wir die Schulden in den Griff, wie kurbeln wir die Wirtschaft an? Oder: Wie stabilisieren wir die sozialen Sicherungssysteme?“

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bisher 10 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Pjatrus' am 17. Januar 2010 um 20:49 Uhr

    Wieso macht es jetzt die Bundesagentur, die ist doch zum Sündenbock für dieses Gesetz geworden. Vielleicht verteidigt auch Sozialgericht die Hartz-Gesetzgebung bringt ja Geld in die Kasse…

  2. Julchen am 17. Januar 2010 um 22:23 Uhr

    Die wollen doch nur ihre Arbeit behalten !! ;-)

  3. Pjatrus' am 17. Januar 2010 um 23:32 Uhr

    2.Julchen

    das ist doch nichr ernst… die wollen weiter arme Mirbürger schikanieren? Macht es ihnen etwa Spass?

  4. Julchen am 18. Januar 2010 um 21:03 Uhr

    Pjatrus- stell Dir mal vor- die Regierung würde das BGE einführen und die ARGEn würden aufgelöst. Die Bundesagentur für Arbeitsverhinderung würde umgestaltet- als reine Erfassungsbehörde- oder sonst was… dann ginge dem Weise der “A… auf Grundeis.
    Der wäre dann weg vom Fenster.

    Diese Leute klammern sich an ihre Posten.

    Ich finde diese ganze Hartz IV Geschichte schrecklich und hoffe, dass sich bald die Bürger zur Wehr setzen.

    Wenn die ihre selbstgemachten Schulden auf unsere Kosten tilgen wollen, dann gibts Ärger.

  5. Reflektor  (Website)  am 19. Januar 2010 um 13:30 Uhr

    Julchen, ich muss Dir Recht geben.

  6. Pjatrus' am 19. Januar 2010 um 17:58 Uhr

    4.Julchen

    Tja, ich gebe Dir Recht mit Grundeinkommen für alle. Obwohl ich schon viel Ähnliches sehe zwischen Diktatur in Belarus und Deutschland heute, steht noch eins klar, in Deutschland werden noch die Stimmen gezählt. So wurde SPD vorbestraft, so werden auch die Anderen, jetzt CDU auch bestraft werden. CDU bei 20 Prozent ist was ganz anderes, als bei 35 Prozent, und die letzten 20 Prozent wollen unbedigt ihre saftigen Gehälter und Posten behalten, so kann das Volk sie zwingen, Grundeinkommen einzuführen. Internet lässt breite Möglichkeiten für die Verbreitung dieser Idee, wo die neo-liberalen Medien eher die Idee zu vernindern versuchen. Es gibt aber schon soziale Netze die man auch nutzen kann (wie mit Überprüfungsanträgen). Also nichts wie hin! Und wir schaffen das (hoffentlich)

    Wie in einem anderen Beitrag erwähnt, gibt es schon breite Möglichkeiten in Rahmen einer Geldreform und Geldverwertung auch Grundeinkommen zu nichte zu machen. So muss Grundeinkommen auch nicht an Zahlen, sondern an Grundsätze gebunden werden, wo die Zahlen wieder neu gesetzt werden.

  7. Globetrotter am 20. Januar 2010 um 22:43 Uhr

    Die Agentur für Arbeit funktioniert eben wie eine Behörde, die sich seit ihrer Gründung nicht wirklich geändert hat. Den Angstellten/Beamten sind die Arbeitslosen egal, Hauptsache ist, der eigene Besitzstand bleibt gesichert und sie können ihrer eigentlichen Aufgabe nachgehen: Die tatsächliche Situation auf dem Arbeitsmarkt verschleiern. Die ist nämlich weitaus dramatischer als offiziell zugegeben wird. Darüber hinaus ist die Arbeitsvermittlung laienhaft, mit wenigen Ausnahmen, und wird in der Regel von den Arbeitgebern nicht ernst genommen.

  8. bhjhajo am 25. Januar 2010 um 15:06 Uhr

    Leute,die Meisten sind Beamte bei der Agentur für Arbeit.Wir und nur wir können das alles Ändern wenn wir den Mut haben.ALLE AUF DIE STRASSE laast uns für unsere Rechte unser Recht auf Arbeit für einen Mindestlohn von 10Euro kämpfen.

  9. P.S. am 9. Februar 2010 um 13:23 Uhr

    Einmal habe ich es gewagt frech zu werden, nämlich an dem Tag als mir ein Mitasrbeiter der ARGE ins Gesicht sagte ich wäre “FAUL”. 35 Jahre habe ich gearbeitet und 4 Kinder allein aufgezogen, da muss ich ir solch einen Müll nicht bieten lassen, zumal ich beteiluigt war an den Kosten seiner Ausbildung. Ich könnte platzen vor Wut wenn ich seheh wie man mit mir umgeht und was ich für die jahrzehnte der Arbeit von der Gesellschaft bekomme, nur Hohn und Spott. Danke dafür!!

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