Nachricht zum Thema Arbeitslosengeld vom 17.10.2009 um 02:04 Uhr

zu Guttenberg: Arbeitslosigkeit wird zunehmen

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) zufolge geht die Bundesrgierung von einem Anstieg der Erwerbslosenzahlen auf durchschnittlich etwa 3,5 Millionen im laufenden Jahr 2009 aus.

„Erfreulicherweise wird der Wachstumsrückgang in diesem Jahr etwas weniger dramatisch ausfallen, als noch im Frühjahr zu befürchten war“, sagte der Unions-Politiker. Negativprognosen von mehr als fünf Millionen Arbeitslosen seien laut Guttenberg mittlerweile völlig unwahrscheinlich. „Die Beschäftigung hat sich weitaus stabiler
gezeigt, als es aufgrund des dramatischen Rückgangs der Wirtschaftsleistung zu befürchten war“, meint der Minister.

Im Jahr 2010 müsse jedoch mit ca. 4,1 Millionen Arbeitslosen gerechnet werden. Grund hierfür sei vor Allem das Auslaufen des staatlichen Kurzarbeitergeldes. Zudem werde die geringere Produktion im nächsten Jahr auf dem Arbeitsmarkt durchschlagen.

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bisher 2 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Schatana am 20. Oktober 2009 um 17:06 Uhr

    Liegt die Zahl nicht viel höher? Aber klar, wenn man NUR DIE OFFICIELLEN Zahlen bekannt gibt. Die Dunkelziffer ist wie immer höher – einfach immer nur schön-reden und manche Arbeitslosen-Gruppen ausgrenzen (z.B. Kranke, Leute ab 58J., Leute in Maßnahmen usw.) …. irgendwann glaubt man es evtl.!? ;-)

  2. Erlotan am 21. Oktober 2009 um 13:15 Uhr

    Fördern und vordern ist die Dewise.
    Gefördert werden die Unternehmer, die 1-Euro-Jobber
    von den Beschäftigungsgesellschaften zugeteilt bekommen, damit sie Vollarbeitskräfte entlassen können, und von den Arbeitslosen wird gefordert, dass sie sich auf Jobs bewerben die es überhaupt nicht gibt.
    Gefördert werden auch die Arbeitgeber, die ihre Arbeitnehmer für einen Hungerlohn arbeiten lassen.
    Für die Reinigungskraft gibt es 4,50 Euro pro Stunde,
    und der Unternehmer berechnet seinem Kunden 16,50 Euro pro Stunde.
    Und die Reinigungskraft wird auf Staatskosten aufgestockt.
    Das nenne ich eine gesunde Kalkulation.
    Solange das unternehmerische Denken nur darauf abzielt
    den höcht möglichen Profit zu machen, wird sich an
    der Arbeitslosensituation nichts ändern.

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