Hartz IV für Selbstständige: Immer mehr Aufstocker

Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 14.06.2011 um 10:17 Uhr

Die Zahl derer, die als Selbstständige ALG II beantragen müssen, ist laut einem Bericht der “Süddeutschen Zeitung” (SZ) erneut gestiegen. Als Aufstocker müssen sie aufgrund stark geschrumpfter Einkünfte auf Staatshilfe zurückgreifen, um ihr Existenzminimum zu sichern.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) teilte diesbezüglich mit, dass im Februar 2011 rund 118.000 Selbstständige die sogenannte Grundsicherung bezogen hätten. Damit ist die Zahl der Aufstocker unter den Selbstständigen von 2007 bis 2010 um mehr als 50.000 auf im Jahresdurchschnitt etwa 125.000 angestiegen.

BA-Vorstandsmitglied Alt äußerte in der SZ sein Unbehagen über die Entwicklung. “Die Beurteilung darüber, ob ein Selbständiger tatsächlich hilfebedürftig ist, obwohl er zum Beispiel Angestellte hat, ob seine Betriebsausgaben vermeidbar oder angemessen sind oder das Kassenbuch stimmt, ist eher etwas für steuerfachliche Feinschmecker als für Sachbearbeiter im Jobcenter”, gab er zu Bedenken. Alt schlägt deswegen vor, die Bezugsdauer von staatlichen Grundsicherungsleistungen für Selbstständige zeitlich zu begrenzen. Schließlich könne der Steuerzahler nicht dauerhaft eine nicht tragfähige Geschäftsidee mit finanzieren.

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bisher 67 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Julchen am 14. Juni 2011 um 11:24 Uhr

    Tja- die Steuerberater kennen eben auch alle Tricks um das Einkommen noch runter zu stufen. Das ist ja das Dilemma dass die Abgaben an den Staat viel zu hoch sind für alle und es ein Grund ist, am Staat vorbei zu arbeiten. Dann noch die viele Schwarzarbeit-und es summiert sich.

    Von mir aus können die Leute alle ihre Läden dicht machen, je mehr in Deutschland kaputt geht um so größer ist die Hoffnung, das die Regierung endlich ein Grundeinkommen einführt und ihre Beamten entlässt, die sich sinnlos an unser aller Gelder bereichern und nicht mal was in die Sozialkassen zahlen müssen. Die zeigen dem Staat und den Bürgern den Mittelfinger. Das sind die wahren Sozial-Schmarotzer, denn sie erarbeiten sich nichts selber.

    • Taxpayer am 14. Juni 2011 um 15:29 Uhr

      “Von mir aus können die Leute alle ihre Läden dicht machen, je mehr in Deutschland kaputt geht um so größer ist die Hoffnung, das die Regierung endlich ein Grundeinkommen einführt und ihre Beamten entlässt, die sich sinnlos an unser aller Gelder bereichern und nicht mal was in die Sozialkassen zahlen müssen.”

      Von was wollen Sie denn dann das BGE bezahlen? – dann sind doch die Staatseinnahmen (Steuereinnahmen) auch weg.

      • Julchen am 14. Juni 2011 um 21:03 Uhr

        Ach was, der Regelsatz kommt vom Bund!! und nicht von den Steuerzahlern, nur der Miet-”Anteil” kommt von der Kommune und wird durch Steuern finanziert. Das war bei der Arbeitslosenhilfe anders, das waren “Steuergelder” Und das damalige Arbeitslosengeld, das 7 % höher war als die Arbeitslosenhilfe kam nur vom Bund.

        Ich habs schon oft genug gesagt, das die Verwaltung und alles was rundherum dazugehört bei Hartz IV über die Hälfte der Gelder verschlingt. Das ist ein Moloch, das es Beamte braucht um einen Antrag weiterzureichen und pro Arbeitsloser (auch ALG 1 ) ZIG Leute da herum verwalten. Schwachsinn ist das.Ebenso die Gerichte. Die Beamten kann man dann lieber aufs Finanzamt verteilen, auf die Jugendämter und was es sonst noch gibt. Wir brauchen keine zig Jobcenter, die ohnehin keine Arbeit heran schaffen können und auch nicht wollen. Die sinnlosen und schwachsinnigen Massnahmen fielen dann auch weg. Schon das sind zig Millionen !

      • Streetfigther am 15. Juni 2011 um 12:06 Uhr

        Julchen am 14. Juni 2011 um 11:24 Uhr
        Stimmt,wir haben kaum etwas zu verlieren,Angst müssen alle die haben die Hartz IV zu verantworten haben,Angst müssen alle die haben die durch Steuerhinterziehung,Abzocke ,Spekulation und Betrug reich geworden sind.Angst müssen auch die Hetzer haben genauso wie die Argeschergen,die Menschenleben auf dem Gewissen haben.
        Und die überschlauen,bildungsvernen FDP Hetzer braucht kein Mensch,denn der Kampf gegen die Armut beginnt bereits und auch dazu wird dieser Abfall nicht gebraucht.
        Erst wenn alles dahinn ist kann etwas Neues aufgebaut werden,dann gibt es auch neue Denkweisen und villeicht mahl wieder eine Verbindung,Volk- Regierung oder umgekert.

      • Hans am 15. Juni 2011 um 19:05 Uhr

        @Taxpayer: es macht wenig Sinn, ökonomischen Blindgängern wie Julchen@Dumm das zu erklären. Bei der werden Geldscheine gedruckt und verteilt. So funktioniert der ihre Makroökonomie.

    • Oma von 4 Enkelkindern am 14. Juni 2011 um 16:23 Uhr

      kann ich dir voll und ganz zustimmen liebe Julchen.
      Die kleinen Handwerker und Betriebe, die, welche überhaupt hier noch den Mut haben gegen die Windmühlen der Konzerne zu konkurrieren, denen unterstellt man Betrug und Missbrauch.
      Eine Unverschämtheit, wie alle Unverschämtheiten!
      Die Großkonzerne, die mit den Subventionen sich ins Ausland verlagern, denen krümmt man kein Haar und Vorstandsvorsitzende die Millionen und Milliarden in den Sand setzten bekommen noch eine dicke Abfindung
      aber unsere kleinen Betriebchen die tapfer weiterschuften, das sind dann die Betrüger.
      Dem BA-Vorstandsmitglied Alt sollte man mal die ***, ***!

      • Julchen am 14. Juni 2011 um 21:22 Uhr

        Liebe Oma..
        Na mit ein Grund das die Bilderberger auf der Konferenz als Thema hatten. Die Massen kontrollieren und den eigenen Profit garantieren. Was glaubst Du was die alles verhackstückelt haben. Angeblich ist Merkel ja auch dort gesehen worden. Steinbrück war dort-und entweder mengt der voll wieder in der SPD mit und will Kanzler werde, oder sie puschen die olle Frau Kraft aus NRW hoch.
        Merkel hat ja noch 2 Jahre und auch da werden die Herrschaften ihre Pläne haben. Unsere Politiker werden von den hohen Herrschaften gelenkt- von alleine wären die viel zu blöd für manche Sachen. Auch der Guttenberg, nix hat der gekonnt, die karren den jetzt ins Ausland und in einem Jahr kommt der gewaschen und gereinigt zurück. höhöhöhö- wirste sehen ! :-))

      • Julchen am 16. Juni 2011 um 11:43 Uhr

        Abgesehen von ein paar schwarzen Schafen wie überall, trifft das hier generell auf die BA zu.

        http://www.scharf-links.de/41.0.html?&tx_ttnewstt_news=16911&tx_ttnewsbackPid=7&cHash=84addd9890
        Bundesregierung und Finanzbehörden wären besser beraten, die Zahl der Betriebs-und Steuerprüfer aufzustocken, damit florierende Unternehmen sich nicht asozial arm rechnen oder dem Fiskus zu­stehendes Geld ins Ausland schaffen können.

        ( Dann hätten sogar Beamte noch einen Sinn )

        • Taxpayer am 17. Juni 2011 um 20:13 Uhr

          “…asozial arm rechnen oder dem Fiskus zu­stehendes Geld ins Ausland schaffen können. ”

          Alles legal – das ist die Folge der irrsinnigen Steuerpolitik (viel zu hohe Abgabenlast und Lohnkosten) und viel zu hohe Sozialleistungen für einen zu großen Kreis. Wohin das führt, wenn man viel mehr ausgibt als einnimmt kann sehr gut an GR sehen.
          Auch dort trifft die Wohlhabenden das nicht – denn die verschwinden mit Ihrem Geld.

    • SchachspielAnn-Luzia@hotmail.com am 14. Juni 2011 um 20:38 Uhr

      JA, ich stimme Ihnen vollkommen zu. Der Kleine bleibt der Betrogene. Bleiben Sie gesund und immer guten Mutes

    • Thomas030 am 17. Juni 2011 um 11:32 Uhr

      da haben Sie vollkommen recht, ein Grundeinkommen wäre die Lösung, z.B. der Vorschlag von Dieter Althaus. Dann würde auch jeder ,der arbeitet, mehr Geld haben, als jemand, der nicht arbeitet. Wer das abstreitet, soll sich das Modell mal geanu durchlesen (ist in Wikipedia zu finden). Wer dann immer noch einer anderen Meinung ist, will es entweder nicht kapieren oder er kann nicht rechnen, dann empfiehlt es sich, nochmals in der ersten Klasse Grundschule zu beginnen!

      Dass alle Beamten Sozialschmarotzer sind, ist allerdings ganz und gar nicht meine Meinung. Auch bei der Arbeitsagentur und beim Jobcenter gibt Leute, die sich besonders für jemanden einsetzen, wenn man es will und sehr hilfsbereit sind. An dem System können sie nichts dafür, dass haben ja andere Saubermänner mit ihrer Basta-Methodik durchgeboxt, ohne dabei ihr Hirn zuvor einzuschalten, aber wozu auch, wenn man fürs “Nichtstun” von Gazprom die Millionen nachgeschmissen bekommt?

      • Taxpayer am 18. Juni 2011 um 10:23 Uhr

        “….will es entweder nicht kapieren oder er kann nicht rechnen,”

        Sie verstehen es bloß nicht. Im Grunde ist das BGE eine leistungslose Umverteilung von oben nach Unten (anstrengungsloser Wohlstand). Viele verbinden mit einem BGE eine deutliche Verbesserung Ihrer aktuellen Hartz IV Lebenssituation. Die wird es aber in keiner Weise geben und geben können. Ein BGE für alle mit 350,00 EUR reicht wohl nicht jedem… . Letztendlich sollen die Besserverdienenden das im Wesentlichen durch noch viel höhere Steuern und Abgaben auf das Einkommen (auch Unternehmereinkommen) bezahlen – dass das angeblich geht, sagen vor allem linke Umverteilungsromantiker. Tatsache ist aber, das in genau diesen Fällen IMMER den Leistungsträgern, (Besserverdienenden/Unternehmen) die das im Wesentlichen bezahlen, die Lust am Abgeben vergeht, sie Ihre Arbeit einstellen, reduzieren oder Auswandern – das war in der Vergangenheit IMMER so. Etwas alleine auszurechnen reicht bei weitem nicht aus – man muss schon alle Parameter berücksichtigen und auch bedenken, dass diese sich dann verändern können. Das reicht allerdings völlig aus, um Ihren Traum vom BGE zu begraben. Höhere Konsumsteuern funktionieren dann ebenfalls nicht.

  2. allmeine am 14. Juni 2011 um 12:47 Uhr

    aha, wir lesen da über Hans und taxnotpayer

  3. Hellmut am 14. Juni 2011 um 13:15 Uhr

    Da sieht mal wider den unüberlegten vorschlag von Herrn Alt ! Steuergelder werden doch ins ausland von unseren Politiker genügen verschachert und im eigenen Lande werden die Bürger zum ein Euro Cob Genötigt erst mal im eigenen Lande Arbeit schaffen . Selbtständigen wirt ja alles abverlangt abgezogt und viles mehr ! Was ist das für eine Politik Deutschland ein geber Land für die gesamte welt !!! Politiker schämt euch ich habe das vertrauen verloren !!!!!

  4. Taxpayer am 14. Juni 2011 um 15:31 Uhr

    Das ist der beste Beweis, dass die Propaganda um den Mindestlohn Unsinn ist – ein Mindestlohn hilft überhaupt nichts!

    • Oma von 4 Enkelkindern am 16. Juni 2011 um 17:14 Uhr

      du machst dir doch nur in die Hose weil du dann keine Hungerlöhne mehr zahlen kannst, halt den Rand doch endlich, dich haben wir durchschaut.

    • allmeine am 16. Juni 2011 um 19:39 Uhr

      tax-not-payer versteht die Systematik des Mindestlohnes offensichtlich nicht.

  5. Streetfigther am 14. Juni 2011 um 15:38 Uhr

    http://www.mediafon.net/meldung_volltext.php3?id=4df72fc0ba14d&akt=news_allgemein&view=&si=4df7633020e61&lang=1
    Herr Alt mal wieder!
    Hat man da nicht behauptet die Argeschergen sind hochqualifiziertes Personal!

  6. der Holzwurm am 14. Juni 2011 um 16:42 Uhr

    Es mutet etwas merkwürdig an. Von einem Arbeitnehmer wird verlangt, das er jeden Job annimmt und wenn er nur 1 Euro Gehalt im Monat bekommt. Da wird auf gestockt sprich der Lohn subventioniert und das über Jahrzehnte wenn es sein muss. Wagt ein Harrtzie aber den Versuch mit 0 Kapital eine Firma zu Gründen, um sich anch und nach aus dem h4 Sumpf zu ziehen, dan ist das Sponsering durch die H4 Kasse auf einmal unangemessen….. Geht es noch?

    Es dauert i.d.R. 3-5 Jahre bis siech ein Unternehmen von allein trägt. Und das unter besten Bedingungen mit reichlich Eigenkapital. Ein Hartzie der all sein Vermögen aufbrauchen musste und mit absolut null anfängt braucht noch länger …..

    Aber hier macht sich auch zum Teil das Lohn und Sozialdumping in unserem Land bemerkbar. Alte ab 45 finden keinen neuen Job mehr und suchen ihr Heil in der Selbständigkeit. Gleichzeitig sinkt die Kaufkraft im Land…wer soll denn die Produkte und Dienstleistungen der Existenzgründer bezahlen? Hier beist sich die Katze in den eigenen Schwanz…..

    • Peppi1951 am 15. Juni 2011 um 17:39 Uhr

      Ja – ist mir auch so gegangen, all das bisschen Geld investiert, später die eigene Altersversorgung verfrühstückt, am Schluss Depressionen, Phsycho-Therapie, Verlust der sozialen Bindungen, Missachtung seitens der eigenen Tochter, alt und krank geworden, im Nebenjob 12 Stunden-Schichten bei Starkfrost und Dauerregen.Nun hoffe ich auf eine Schwerbehindertenrente und eine kleine Wohnung.
      Politiker hätte ich besser gekonnt!!

  7. Neuhier am 14. Juni 2011 um 16:58 Uhr

    Habt Ihr gewusst, dass die Handelskammer von Selbstständigen, die unter dem Existenzminimum Einnahmen erreichen, weiterhin auf ihre Zwangbeiträge bestehen?

    Wenn jeder Selbstständige auf diese Weise seine Einnahmen sichern kann, wie es der Staat, Handelskammer oder die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten über die GEZ handhaben, gäbe es keine Aufstocker. Oder anders herum, der Staat und die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten würden wegen zu geringer Einnahmen zu Aufstocker werden, wenn für alle das gleiche Recht gelten würde.

    (Über Umwege verbirgt sich hinter der Handelskammer letzenendes niemand anderes als der Staat, der ihr auch Immuniät bei Fahrlässigkeiten und Fehlberechnungen gibt.)

    • Julchen am 14. Juni 2011 um 21:06 Uhr

      Ja- die IHK schröpft ganz schön ab, besonders schwer auch für die kleinen Krauter wie Malerbetriebe und Baunebengewerbe generell. Ebenso zahlen kleine Kneipen jede Menge an die GEMA_und noch GEZ. Das ist eine generelle Schweinerei in Deutschland, das nur noch abgezockt wird. Dennoch müssen die Menschen ein Minimum haben, aber bitte ohne Schikanen, die nun nicht sein müssten.

      Dieser Staat bekommt seine Quittung eines Tages, auch das war schon immer so.

    • allmeine am 15. Juni 2011 um 15:59 Uhr

      Hier Wiki:

      Die IHK-Beiträge setzen sich aus Grundbeitrag und Umlage zusammen. Der Grundbeitrag ist dabei nach Erträgen gestaffelt. Höhere Erträge führen absolut zu höherer, aber prozentual zu geringerer Belastung.

      Keinen Beitrag zahlen natürliche Personen und nicht im Handelsregister eingetragene Personengesellschaften, sofern der Ertrag kleiner als 5.200 Euro ist. Auch Existenzgründer bleiben für zwei Jahre beitragsfrei, wenn sie erstmals selbständig tätig werden und der Ertrag unter 25.000 Euro liegt.

      Die IHK-Vollversammlungen legen die Beiträge ihrer Region in der Haushalts- bzw. Wirtschaftssatzung fest. Ausschlaggebend ist die Summe aus Grundbeitrag und Hebesatz, die sich je nach IHK unterscheidet. Unternehmen mit einem Gewinn von 10.000 € zahlen zwischen 1,0% (IHK Frankfurt/Main) und 2,3% (IHK Köln und IHK Schwerin) Beitrag. Unternehmen mit einem Gewinn von 2,8 Mio. Euro zahlen zwischen 0,114% (IHK Düsseldorf) und 0,646% (IHK Potsdam)[3].

      • Neuhier am 25. Juni 2011 um 21:37 Uhr

        Konkret bedeutet es: Der Selbstständige, der im Monat nicht mehr als 434€ als Einkommen hat, muss dennoch den Zwangsbeitrag an die IHK abführen. Man beachte, kontrolliert man nicht die gestellte Rechnungsstellung der IHK auf sachlich und rechnerische Richtigkeit, zahlt man unter Umständen mehr, als gesetztlich festgelegt ist. Die IHK geht dann auch gern mal schnell ohne Klärung mit Zwangsvollstreckung vor, ohne dass es auf Richtigkeit geprüft wird. Nachweisbare Fehler werden gewandelt und das wars.

    • Oma von 4 Enkelkindern am 16. Juni 2011 um 17:21 Uhr

      ja, das weiß ich, darum hab ich mich ja hier aufgeregt, uns abzocken, das ist ja auch sehr einfach. Und dann unser sauer verdientes Geld großkotzig in der EU verteilen.
      Habt ihr mitbekommen? die Griechen sind sauer auf die Deutschen weil wir von ihnen so einen harten Sparkurs verlangen!

      Geht´s noch? Wir werden hier seit vielen Jahren geknechtet und geschröpft damit unsere Politiker mit den Großen Hunden pissen können, das von uns geklaute Geld wird an diese Euromitgliedsbetrüger verschenkt (zurück bekommen wir es niemals) und jetzt ist man auch noch sauer auf uns?
      Jetzt reicht es wirklich!

      • Neuhier am 25. Juni 2011 um 21:43 Uhr

        So isses – GROßKOTZIGES verteilen…

        Es sind letztlich Gelder, die Deutschland nicht hat. Deutschland ist pleite. Deutschland selbst lebt von Krediten. Deutschland selbst schafft es nicht, seine eigenen Kredite abzuzahlen. Deutschland nimmt neue Kredite auf um die Zinsen für die alten Kredite zahlen zu können.

        Wahnsinn, wie es geschehen kann, dass ein “Kreditlebender” mit Kreditgelder zu überschwänglich im Verteilen ist…..

  8. Veronika am 14. Juni 2011 um 17:30 Uhr

    @ von BA Herr Alt

    Der Mann kommt wohl vom Mond??? Nicht nur eine “nicht tragfähige Geschäftsidee” ist schuld, sondern die hohen Abgaben und sicherlich auch die Zahlungsmoral. Viele Unternehmen gehen Pleite, weil offene Rechnungen einfach nicht beglichen werden. Und der Mittelstand wird von der Regierung gnadenlos platt gemacht. Mit Gesetzen aus vergangener Epoche.

    Viele müssen Insolvenz anmelden. Und per Klage zu seinen Recht zu kommen, dauert Jahre.
    Die BA sollte komplett reformiert werden!

  9. Hansi im Frust am 14. Juni 2011 um 17:40 Uhr

    es ist zum staunen – zum einen: „die wirtschaft boomt“ – zum anderen: „selbstständige beantragen hartz IV um zu (über-) leben“. kaum nachvollziehbar – aber wahr, und dies nicht nur mit „geschönten zahlen, sondern auch mit waschechten. denn der getroffene kleinunternehmer (ku) oder kleingewerbetreibende (kg) hat kaum bzw. nur wenig oder keine möglichkeiten, seine zahlen buchhalterisch bzw. finanztechnisch „aufzubessern“. mit einer steuerwirksamen klausurtagung in einschlägigen etablissements mit „full-service“ kann der ku mit einem oder zwei mitarbeitern kaum aufwarten.
    die grossen und ihre manager werden mit den steuergeldern der kleinen gesponsert unter dem biblischen grundsatz des Psalm 23: „es soll ihnen an nichts mangeln“. misswirtschaften der grossen werden mit steuergeldern kompensiert.
    den ku oder kg trifft jede, auch noch so kleine versehentliche fehlkalkulation oder fehleinschätzung doppelt und dreifach hart. kompensiert wird nichts, weder vom bürgernahen finanzamt, noch von der ach so besorgten jahre- oder jahrzehnte lang gepflegten kundenfreundlichen hausbank.
    auch die sozialversicherungsträger zeigen für wirtschaftliche engpässe der kleinen kein verständnis.
    alles nach dem motto: „auf denjenigen, der am boden liegt, muss noch kräftig eingetreten werden !“, damit er unten bleibt und ihm die daumenschrauben angezogen werden können. auch vor einer psychischen disziplinierung schreckt man nicht zurück, indem man ihm, dem kleinen, betrügerische machenschaften zum vorhalt macht.
    so mancher kleine kann sich glücklich schätzen, wenn er nach 70 oder 80 wochenstunden betrieblichen einsatzes den einzigen oder die beiden mitarbeiter voll vergütet hat und ihm ein rest in höhe des regelsatzes netto verbleibt.
    dafür darf er aber sozialverträglich und unentgeltlich die vom kunden dem staat geschuldete umsatz- oder mehrwertsteuer berechnen, einziehen, gegebenenfalls auf eigene kosten und eigenes risiko beitreiben, frist- und centgenau ausrechnen, dem finanzamt melden und ohne zögern fristwahrend der finanzkasse zuführen. ein monatlicher arbeitsaufwand, der durchaus zehn und mehr stunden, die keiner sieht, in anspruch nimmt.
    nur die „freude“ an der selbstständigkeit, der eigene stolz über das erreichte sowie die unendliche hoffnung auf „bessere zeiten“ erhalten seinen tatendrang. von mindestlohn redet hier keiner.
    die hierarchie der staatsdiener hat jeglichen bezug zur realität und zum „fussvolk“ verloren. in den 50-ern brachte mein vater als beamter mit frau und kind in 3 schichten stolze 285,00 DM netto mit nach hause. seine kollegen, die spontan in einen neu angesiedelten produktionsbetrieb der autoindustrie wechselten, erreichten in 3 schichten ihre 1.200,00 DM netto. die privilegien der beamten wurden in dieser zeit durch ein deutliches vergütungsgefälle noch honoriert. – und heute ?

    so könnte es seitenweise weitergehen – es muss aber mal schluss sein.

    • SchachspielAnn-Luzia@hotmail.com am 14. Juni 2011 um 20:50 Uhr

      Sie tuen mir ehrlich leid. Wenn ich wüßte, Ihnen helfen zu können, täte ich es gerne, auch unendgeltlich ! Zeit wäre genug vorhanden. Bleiben Sie gesund und immer guten Mutes !

  10. Juergen53 am 14. Juni 2011 um 18:07 Uhr

    Ja da sieht man mal wieder wieviel Jährlich an Gelder verschwendet werden um die Arbeitlosen Statistiken zu manipolieren.
    Große und Mittelständige Firmen gehen durch die Kriese in unserem land kaputt oder gehen in Inzolvenz.
    Das kümmert aber keine Sau , weder Jobcenter noch Politiker hauptsache die Jahres Bilanz der Ämter stehen gut da weil es dann wieder mal heißt was wir alles dafür tun um leute in Arbeit zu bekommen.
    Was spielt es da eine Rolle ob das Selbstständige in die Hose geht oder was es Kostet .
    Unsere Jobcenter sowie unsere Politiker sind doch einfach nur hohl im kopf, als ob die nicht schon genug Mist bauen.
    Sollen doch dennen es geben die es wirklich zum Lebensunterhalt und andere dinge Nötiger haben.
    Sollen da lieber das Geld nehmen und den armen leuten für zuschüße von Strom übernahme zusichern, denn von den immer
    Teueren Strom Preisen müßen einige auf essen versichten weil Sie es sich schon nicht mehr selbst von dem paar Euro leisten können den Strom noch zu bezahlen.

  11. jesus am 14. Juni 2011 um 18:57 Uhr

    Es hat doch jeder von euch die möglichkeit staatsdiener zu werden. Nur wer von euch möchte wirklich mit so einem geringen Gehalt leben?
    Ist doch egal, zum Meckern gibt es immer was nur wenn Änderungen anstehen, Sie genau die wieder die ersten die meckern.
    Ich war selbständig, hab nix versteckt. Nur leider hatte ich schlaue Kunden, die sich in die priv. Insolvenz flüchteten…..
    Also… vor dem Schreiben nachdenken und das ganzen mal aus der Ferne betrachten….
    Hier steckt sich jeder was in die eigene Tasche, und wenn Zahltag ist haben wir alle den großen Katzenjammer zu ertragen.
    Denkt mal drüber nach!!!!

    • Julchen am 14. Juni 2011 um 21:14 Uhr

      Da irrst Du aber gewaltig, man kann nicht einfach in den Beamtenstatus, also das ist wirklich Unsinn ! Früher konnte man noch als Quereinsteiger in Stadtverwaltungen rein, das ist heute nicht mehr so. “Staatsdiener” bekommen auch kein “geringes” Gehalt, die werden nach BAT bezahlt und haben zusätzlich noch Beihilfe zur Krankenversicherung und andere Vergünstigungen. Also mit einem Beamten habe ich nun wirklich ganz zum Schluss Mitleid. Ich kenne genügend, die sich auf Kosten des Staates ein bequemes Leben machen und auch frühzeitig in Pension gehen, die Pensionen sind auch bald nicht mehr zahlbar.

      Natürlich ist es für die Gläubiger schlimm, wenn sie durch eine Insolvenz gar nichts bekommen. Leider ist es aber auch so, das viele Firmen Auftäge reinholen- der Gier halber und um andere auszutrumpfen. Statt vernünftig zu rechnen und auch mit Abschlägen zu arbeiten. Auch Rechtsanwälte und Steuerberater bleiben teils auf ihren Rechnungen sitzen, ein gewisses Berufsrisiko ist nun mal bei jeder Selbständigkeit da. Nicht umsonst sind die großen Kanzleien entstanden, weil sie einfach besser gemeinsam wirtschaften können.

    • Hansi im Frust am 15. Juni 2011 um 07:36 Uhr

      wieso kommst du auf die idee, dass die staatsdiener (heute) “mit so einem geringen gehalt leben” müssen. hast du mal die besoldungstabellen des bundes und der länder durchforstet und diese mit den lohn und gehaltsabrechnungen vergleichbarer berufstätigkeiten in der freien wirtschaft verglichen ? – natürlich muss ich der fairness wegen einfließen lassen, dass ich nicht die “bruttos” sondern die “nettos” verglichen habe und auch nicht diejenigen beschäftigten der magnaten der freien wirtschaft (db, vw pp.) und der dem öff. dienst gleichgestellten berücksichtigt habe.

      und das risiko des selbstständigen ? – du sagst es aus eigener betrüblicher erfahrung selbst.

      zu berücksichtigen sind auch die regionalen gefälle – köln wird man freiwirtschaftlich kaum mit beverungen und miesbach kaum mit berlin vergleichen können. die bundesbesoldungstabelle gilt aber bundeseinheitlich.

    • allmeine am 15. Juni 2011 um 16:04 Uhr

      Polizei”lehrling” im ersten Lehrjahr: ca. 1300 € Brutto mtl. (keine Sozialvers.beiträge, nur 50 % der PKV – als erster Klasse patient versteht sich -) . Stellt mal einen Friseurlehrling im ersten Jahr gegenüber

      • Hans im Frust am 16. Juni 2011 um 19:33 Uhr

        ….. oder der azubi für den rechtsanwalts- und notargehilfen im ersten lehrjahr mit mtl. rd. 350,00 € brutto.

      • Bramo am 17. Juni 2011 um 20:20 Uhr

        Man kann sich seinen Job ja aussuchen – man muss ja nicht Friseur werden. Ein Job als Pilot wird gut bezahlt – man natürlich einiges dafür können. Studieren Sie, werden Ingenieur – kann man auch viel verdienen. Kommen sie jetzt nicht damit, dass Ihnen aber jemand das Studium finanzieren muss – das kann man auch alleine stemmen – sind nur 4 Jahre. Ohne erhebliche Antrengung kein Wohlstand.

        • Hansi im Frust am 22. Juni 2011 um 09:41 Uhr

          hallo bramo, dein kommentar gibt viel wahres wieder, stimmen tut allerdings nicht alles. ein erfolgreich abgeschlossenes studium ist keineswegs mehr ein dauerhhaftes wohlstandsversprechen – vielmehr von der gesamtgesellschaftlichen entwicklung abhängig. was in 1990 “spitze” war, entpuppte sich in 2005 als “flop”. was nach dem abi und bei der wahl des studiums beste zukunftschancen versprach, entwickelte sich bis zum berufsorientierten examen zum “straßenpflaster”, so dass zum überleben nur noch das “taxifahren” blieb, mit der folge, dass zu späterer zeit das fortgeschrittene alter und die fehlende berufserfahrung einer ausbildungsäquivalenten an- bzw. einstellung entgegen standen. die möglichkeit des aussuchens eines jobs im sinne einer wirtschaftlichen zukunftssicherung dürfte der geschichte angehören. heute karriere, morgen hartz IV. selbst der ungelernte ohne schulabschluss und ohne studium oder sonstige berufliche spezialisierung kann mit etwas geschick einer lukrativen selbstständigkeit alles andere in den schatten stellen. bei geringstem personal- und materialaufwand und ohne finanzielle risiken (darlehen pp.) brachte man es, wie mir definitiv bekannt, auf einen jahresumsatz von – regional traumhaften – 300.000,00 dm = rd. 150.000,00 €. leider wurden – wie bei salbstständigen nicht selten – umsatz und gewinn verwechselt – folge: insolvenz und hartz IV.
          der “pilot” ist zwar in jeder hinsicht ein lukrativer job – aber einerseits leider äußerst familienfeindlich und andererseits an eine vielzahl von unbeeinflussbaren und rational nicht steuerbaren voraussetzungen (gesundheit pp.) geknüpft, so dass man diesen beruf nicht einfach so mal wählen kann (persönliches pech).

  12. quinky am 14. Juni 2011 um 20:15 Uhr

    Wenn die Selbständigen die Arbeit aufgeben müssen, mpssen auch ALLE anderen Aufstocker ihre Arbeit aufgeben, denn, jetzt übertrage ich die Aussage des Herrn Alt auf eine andere Ebene:
    Schlielich kann der Steuerzahler nicht alle Dumpinglöhner fianzieren und die Sklavenhändler in Deutschland subventionieren.

    Gruß
    Ernie

    • Julchen am 14. Juni 2011 um 21:16 Uhr

      Ja klar, jeder der für diese Dumpinglöhne arbeiten geht, schadet den andern. Wenn Hartz IV Empfänger so clever wären und alle regelmässig die Arztpraxen stürmen würden und sich behandeln liessen, dann wäre für die Kassen auch klar, das Hartz IV krank macht. Dieses “durchhalten” schadet nur. Die Regierung wird nur dann reagieren, wenn die Massen auf sie einstürmen, egal aus welcher Richtung.

  13. Ein Berater aus dem Jobcenter am 14. Juni 2011 um 22:45 Uhr

    Das wird auch Zeit, dass die selbständigen Hartz IV-Empfänger ihre Tätigkeit aufgeben. Die meisten haben sehr geringe Einnahmen und verstecken sich hinter ihrer (Schein-)Selbständigkeit. Damit ist jetzt Schluss. In Berlin wurde im Mai die Joboffensive ins Leben gerufen und danach muss jeder Selbständige mit Einnahmen unter 500 € monatlich alle 2 Wochen beim Berater Rede und Antwort stehen. Siehe da – die ersten haben aufgegeben. Wir haben so viele Jobs im Angebot, da muss sich niemand “mit der Selbständigkeit rumplagen”. Andere Geschäftsführer müssen ihre Rentenvorsorge, ihre Miete und private Krankenversicherung auch selbst bezahlen, nur der Hartz IV-Geschäftsführer muss das nicht. Das ist einfach ungerecht und wettbewerbsverzerrend! Schön, dass das “da oben” mal eingesehen wird.

    • Julchen am 16. Juni 2011 um 14:19 Uhr

      ja und schade, das es so Schreibtischtäter gibt, die in jedem Regime nach unten treten und nach oben kriechen, gelle !

      Da musst Du ja Spass haben, als kleines Jobcenterlicht, wenn Du alle 2 Wochen als “Berater” tätig sein musst…öhm .. darfst.
      Küsst Du Deinem Dienstherrn eigentlich die Stiefel? Das machen ja Devote Männer gerne.

      “Ihr” habt Jobs im Angebot? *Gröööööööhl* Da lachen ja die Hühner, NICHTS habt ihr, ausser einem großen Ego-als Jobcenterwächter den Macker zu machen. Nach Feierabend herrscht dann Mutti daheim und eure “Träume” holt ihr euch aus dem Internet.

    • allmeine am 16. Juni 2011 um 19:44 Uhr

      hilfe, schon wieder ein Pseudogescheiter. Ein “HartzIV-Geschäftsführer” kriegt für diese Zeit keine Rentensteigerungen mehr (war bisher auch lacherlich). Vielleicht erbringen die “Aufgeber” ihre Dienstleistungen dann eben ohne Quittung. Wohl etwas zu kurz gesprungen was?

    • Streetfigther am 17. Juni 2011 um 11:03 Uhr

      Wenn ich schon Berater aus dem jobcenter höre,dann weiß ich mit wem ich es zu tun habe!
      Mit einem Argeschergen der der verlängerte Arm der Arbeitsministerin ist und der sein Geld auf Kosten der Betroffenen bekommt,aber nicht verdient!
      Ihr habt soviele Jobs im Angebot?
      http://www.die-linke.de/nc/dielinke/nachrichten/detail/zurueck/nachrichten/artikel/4-euro-stundenlohn-pfui-angie/
      Du kannst hier schreiben was du willst,das ist vollkommen egal,die Realität von Usedom bis München sieht anders aus!
      Massenverblödung betreiben jobcentervermittler schon auf den Argen!
      Nun mußt du auch nicht noch hier deine Unfähigkeit unter Beweis stellen!

  14. Rudy am 14. Juni 2011 um 23:57 Uhr

    Was mich am allermeisten ankotzt dabei, da werden sofort die kleinen Selbstständigen in eine Schublade gesteckt wo drauf steht der ist kriminell der rechnet runter !
    Jetzt ham mir den Salat nur Export ist Bulshit wo zum Henker bleibt die Stärkung des Binnenmarktes von wegen Leistung soll sich lohnen die Kohle seit 1952 aus dem Fenster raushauen auf Kosten der Kleinen immer schön von unten nach Oben. Kein wunder das die Menschen diese Minderleister ne nicht die H4 Empfänger sondern die gleichgeschaltete und Machtgeile Kaste am liebsten loshaben will denen kann nur noch den Schuh zeigen!
    Also zeigt denen den Schuh am besten in Ihren Parteibüros an Festen bei Ihren Zusammenkünften geht hin und zeigt denen den Schuh besonders wirksam wäre das im Bundestag…..

    MFG

  15. ichleshiernursomit am 15. Juni 2011 um 09:56 Uhr

    Ich verstehe allerdings nicht, warum der Steuerzahler das unternehmerische Risiko für Selbstständige übernehmen soll?
    Das geschieht aber, wenn Einkommen von Selbstständigen mit ALG II aufstockt werden . Prüfbar ist das Einkommen, und dessen Abzüge, aber nur von Betriebswirten. Wie soll ein Verwaltungsmensch wisen was, wann und wie wo abgesetzt werden darf? Wer kann beurteilen wann sich eine Selbstständigkeit nicht mehr lohnt und beendet werden sollte

    • allmeine am 17. Juni 2011 um 22:44 Uhr

      die “Verwaltungsmenschen” könnten ja mal was lernen. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, einen der Ahnung hat für die Selbständigen da hin zu setzen. Wenn jemand selbständig ist und auf den HartzIV-Unsinn angewiesen ist, braucht er einen Fulltimejob-Mitarbeiter, um den Extrempapierkrieg zu bewerkstelligen. Hanebüchen dieser Aufwand.

    • Hansi im Frust am 19. Juni 2011 um 10:47 Uhr

      diese frage dürfte sich doch von selbst beantworten ! – das argument liest sich so, als wären die selbstständigen keine steuerzahler und nur aufstocker. du verkennst, dass die selbstständigen in “besseren zeiten” auch zu “besseren steuern” (und mit arbeitgeberanteilen im sozialversicherungsbereich) herangezogen wurden und damit wirtschaftlich ihren anteil zu dem “krisenpaket” geleistet haben. warum sollten sie dann im krisenfalle nicht partizipieren und “trocken” vor die tür gesetzt werden ?
      eine gewinn- und verlustrechnung unter vernachlässigung der abschreibungen (einkommensschmälerung vorangegangener Jahre) und unter zusätzlicher berücksichtigung von betrieblich veranlasster darlehenstilgungen dürfte für jeden, der die vier grundrechenarten beherrscht, ohne probleme nachvollziehbar sein.
      mithin zu berücksichtigen wären im maßgeblichen zeitraum der tatsächliche geldeingang und der tatsächliche betrieblich veranlasste geldausgang.
      abschreibungen pp. sind fiktive, anteilig erfasste ausgaben, die steuerrechtlich über mehrere jahre verteilt werden müssen.

  16. Netter Typ am 15. Juni 2011 um 10:06 Uhr

    Das ist ja mal wieder typisch, da kotze ich echt ab.
    Ich bin Hobby-Musiker…. um mein Hobby ausüben zu dürfen musste ich ein Gewerbe anmelden, da ich ja damit (wenn auch nur wenig) Einkünfte erziele.
    Die ARGE (Job-Center) änderte ganz fix meine Bedürftigkeit.
    Plötzlich bin ich nicht mehr Arbeitsuchender mit Einkünften aus einem Hobby, sondern ein Gewerbebetrieb mit zusätzlicher Hilfe zum Lebensunterhalt.
    Das bedeutet, ich werde in der Arbeitslosenstatistik nicht mit aufgeführt, da ich ja ein Gewerbebetrieb bin!
    Demnach wird bei mir dann auch, nach der neuen Planung, die Bezugsdauer für Hilfe zum Lebensunterhalt zeitlich befristet.
    Dann heißt es, Hobby aufgeben oder Strick nehmen.
    Vielen Dank, mit Aufgabe meines Hobbys verliere ich auch noch mein letztes bischen Würde.

    • Hansi im Frust am 19. Juni 2011 um 11:15 Uhr

      zwar nicht so recht zum thema passend – so erinnert mich dein beitrag hautnah an die “GEZ” – als rundfunkgebühren auf basis eines staatsvertrages “getarnte” steuern der länder. voraussetzung für ihr entstehen ist das bereithalten eines rundfunkempfangsgerätes zum empfang; keineswegs seine nutzung als solches.
      der besitz eines schlichten werbekugelschreibers mit fm-empfangsmöglichkeit – gibt es tatsächlich – lässt die rundfunkgebührenlast – auch ohne eingelegte batterien und nicht angeschlossenen kopfhörer bei ausschließlicher nutzung als schreibgerät – entstehen.
      der nicht selbstständige muss für jeweils ein angemeldetes gerät (tv & rdfk) gez-geb. zahlen und kann selbst so viele geräte nutzen, wie er will.
      der selbstständige muss jedes gerät mit betrieblichem bezug anmelden und für jedes gerät zahlen. selbst wenn der selbstständige gelegentlich mal das fahrzeug seiner ehefrau für belange seines betriebes nutzt, ist das autoradio des eigentlich rein privat genutzen fahrzeuges der ehefrau gez-gebührenpflichtig.
      der privat genutzte online-pc ist gebührenfrei; der betrieblich genutzte – das finanzamt verlangt vom selbstständigen die übermittlung der monatlichen oder vierteljährlichen umsatzsteuererklärungen vom selbstständigen per elster online – soll mit rundfunkgebühren belastet werden (noch in der diskussion).

      nun – ja – es ist so, wie es ist.

  17. Streetfigther am 15. Juni 2011 um 12:13 Uhr

    Dieter Dehm weiß wovon er spricht,er ist oder war selbst Unternehmer!Nicht zu verwechseln mit denen die welche sein möchten und hier auftauchen.
    http://www.sozialticker.com/selbstaendige-scheitern-an-banken_20110615.html

  18. Ines am 15. Juni 2011 um 15:21 Uhr

    Ist ja auch kein Wunder, dass es Selbstständigen so einfach und dennoch so schwer gemacht wird. Jeder Hinz und Kunz kann sich selbstständig machen. Kein Wunder, dass es genügend gibt, die keine Ahnung davon haben. Warum wird es nicht eingeführt, dass gewisse Grundvoraussetzungen (z.B. Buchhaltung) als Ausbildung/ Seminar Pflicht sind und man ohne diese sich nicht selbstständig machen kann?
    Desweiteren ist es echt heftig, was man als Selbstständiger blechen muss. Kaum Selbstständigkeit angemeldet flattert schon ein Brief von beispielsweise der Handwerkskammer rein. Unmengen an Geld wollen die, wofür? Und dann noch die Krankenkasse. Egal wie hoch das Einkommen ist, die Gebühren dafür sind heftig und nicht prozentual oder anders berechnet. Zahlt man nicht, ist man nicht krankenversichert und doch soll man alles zurück zahlen, ohne Rückwirkend irgendwelchen Nutzen davon zu haben. Tja, und wenn man dann auf Angestellte angewiesen ist, muss man Unmengen an Lohnsteuer zahlen und an die Knappschaft blechen. Bei den ganzen Summen wundert es mich nicht, wenn so mancher selbstständiger in den Ruin fällt.

    • allmeine am 17. Juni 2011 um 22:45 Uhr

      Kann jeder, auf freiwilliger Basis. Die IHK bietet Existenzgründerkurse um nulltarif an. Da werden die Grundvoraussetzungen übermittelt.

      • Hansi im Frust am 19. Juni 2011 um 11:27 Uhr

        ja sicher, jeder kann sich selbstständig machen und die weitreichenden möglichkeiten und annehmlichkeiten der “unabhängigkeit” nutzen und geniessen. – hiervon ist wohl unser staat auch mal ausgegangen und hat die “ich-ag” tatkräftig – auf kosten der steuerzahler – ins leben gerufen und großzügig gefördert. doch wie sieht es mit dem leben und überleben aus ? was ist von den geförderten “ich-ags” übrig geblieben ? sind sie nicht nahezu alle gescheitert ?
        zumindest wurde das “ich-ag-programm” äußerst zügig wieder ad acta gelegt.

  19. Andrea Beck am 16. Juni 2011 um 13:38 Uhr

    Heftig ist eher, dass die Selbständigen erst gefördert wurden und jetzt werden sie mies gemacht. Reicht es denn nicht vollkommen aus, dass der Gründungszuschuss deutlich gekürzt wird. Muss man dann noch die Leute als Kriminelle darstellen?
    Wie weit kann sich jemand runterrechnen, der kaum Gewinn erzielt? Mal nachdenken! Glaubt hier irgendwer, dass es für Selbständige ein Vergnügen ist, trotz Arbeit zum Amt zu rennen und allem zu unterliegen, wie alle anderen?

  20. Sachsenwolf am 17. Juni 2011 um 02:43 Uhr

    Obwohl ich Herrn Alt als noch einen der vernünftigsten Menschen bei der BA ansehe, so irrt er in diesem Fall mM ganz gewaltig. In den Zahlen sind nämlich alle diese Hartz-IV-Opfer enthalten, die keinen Job als Arbeiter oder Angestellter finden und sich deshalb nebenbei selbstständig machen.
    Auch ich habe ein kleines Internetgeschäft im Modellbaubereich angemeldet, weil ich sonst ohne Gewerbeanmeldung keine Ware von den Herstellern bekommen würde. Ich kenne diesen Bereich seit 35 Jahren. Jetzt lerne ich, wie der Staat in Form des Jobcenter und der Gemeinde mir richtig das Leben nach der Gewerbeanmeldung schwer machen.
    Dagegen ist das Finanzamt echt mein Freund…

    Konsequenz daraus kann nur das bedingungslose Grundeinkommen sein. In Deutsch-Südwest (Namibia) hat es sich bestens bewehrt. Es gibt nur wenige faule Menschen. Es gibt jedoch viele Menschen, die eine Chance haben möchten, vor Allem wenn es sich schon um ältere Menschen handelt.

  21. von Stahl am 18. Juni 2011 um 22:22 Uhr

    Wenn man das hier so liest gewinnt man den Eindruck, dass alle Hartz IV Empfänger glauben einen Anspruch zu haben, der Ihnen ohne jede Anstrengung oder Leistung mindestens Wohlstand auf Durchschnittsniveau ohne jede Selbstbeteiligung und Eigenverantwortung garantiert. Das ist aber nicht so.

    • Hansi im Frust am 20. Juni 2011 um 09:57 Uhr

      bei allem “eigenem neid” auf das “netto” der leistungsempfänger – aber “wohlstand auf durchschnittsniveau ohne jede selbstbeteiligung” würde ich die finanziellen zuwendungen nicht gerade nennen (soweit es sich um die öffentliche unterstützung handelt und kleine vereinzelte gelegentliche zubrote von “schwarzen 1000 oder 1500 € netto pp.” außer acht gelassen werden).

    • allmeine am 21. Juni 2011 um 18:37 Uhr

      da haben wir es wieder, nur dekadente Parties feiern und auf die gebratenen Tauben (im Fluge) warten. Endlich ein Stahl im Forum, der es weß.

  22. Streetfigther am 19. Juni 2011 um 16:27 Uhr

    Wenn man das hier so liest kann man feststellen das die Hetzer außerhalb des Kapitalismus agieren,das Grundgesetz nicht kennen und sich anmaßen mit ihrem bildungsfernen Gelabere der liebe Gott zu sein!
    Das ist aber nicht so!

  23. Julchen am 23. Juni 2011 um 14:25 Uhr

    In schöner Regelmäßigkeit wird der Bevölkerung eingeimpft, welch gemeine Untermenschen die bösen Hartz IV Empfänger doch sind, die sich quasi als Parasiten am Volksköper ernähren und faul in der sozialen Hängematte liegen, dazu meist noch rauchenderweise betrunken am Kinderzeugen sind, während sie ihre bereits existierenden Kinder vernachlässigen und in viel zu großen Wohnungen wohnen die zu gut geheizt sind. Natürlich sind das nur Propagandalügen, aber sie zeigen Wirkung.

    http://www.duckhome.de/tb/archives/9288-Neue-Hartz-IV-Maerchen-Die-boesen-Selbststaendigen.html

  24. Veronika am 26. Juni 2011 um 18:24 Uhr

    @ allmeine vom 21.06.2011

    Lerne doch erst einmal einen vernünftigen Satz zu schreiben ohne Fehler und mit richtiger Grammatik.
    Wenn du keine Ahnung hast, lass es einfach sein zu schreiben. Auf Müll können wir gut und gerne verzichten!!!!

  25. anonymousfreedomfighter am 8. Oktober 2011 um 10:56 Uhr

    Hey Leute, warum kämpft ihr nicht? Kämpfen, die Zähne zeigen,sich nichts gefallen lasse, aufstehen, sich empören, sich entrüsten, etwas tun!!! Sein Selbstwertgefühl zurück erkämpfen. Geht auf die Straße am 15. Oktober, dem Tag des globalen Widerstands gegen das herrschende Finanzsystem und die Banken. Unterstüzt die Freiheits-Kämpfer in Amerika an der Wallstreet und überall, es werden täglich größere Demonstrationen gemeldet. Die Welt erhebt sich gegen die Herschenden, verbrüdert euch mit den jungen Leuten auf der ganzen Welt, die es genauso leid sind immer die Looser zu sein. Tretet heraus aus dem Schatten und werdet ein Teil von etwas, erfahrt die Rückendeckung und den Respekt eurer MItmenschen, unabhängig vo eurem Gesellschaftlichen Status und eurem Geld oder Job. Lasst uns gemeinsam kämpfen für eine Welt in der man wieder miteinander, statt nebeneinander lebt und der Willkür des Staates ausfgeliefert ist.

    “It is a Revolution, that leads to a Soulution”
    Bob Marley

  26. dockpond am 8. Oktober 2011 um 10:59 Uhr

    ja, du hast recht. statt uns hier gegenseitig zu zerfleischen, sollten wir endlich zusammenhalten und nicht nur streiten hier. .sonst haben die doch ihr ziel erreicht und uns total zermürbt, das führt nur zu mehr lbeens-frust. und wir haben aufgegeben. ich will (mich) nicht aufgeben

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