Nachrichten aus Januar 2020

Vom Qualifizierungschancengesetz profitieren

Eine Initiative der Bundesagentur für Arbeit eröffnet es Unternehmen sich ein wenig mehr mit der anstehenden Veränderung auf dem Arbeitsmarkt zu befassen beziehungsweise sich für die sogenannte Arbeitswelt 4.0 zu wappnen. Veränderungen sind primär für viele mit Ängsten und Sorgen verbunden, bergen aber zumeist auch Chancen und Potential für etwas Neues.

Fit für die Arbeitswelt 4.0 mit dem Qualifizierungschancengesetz

Das Qualifizierungschancengesetz trat bereits am 1. Januar 2019 in Kraft und soll Arbeitsnehmern es ermöglichen sich selbst für die anstehende Veränderung des Arbeitsmarktes zu wappnen und dem Wandel zu trotzen. Mit der entsprechenden Qualifizierungsoffensive können sich vor allem Unternehmen, die explizit vom Wandel betroffen sind, rüsten. Dabei erhalten die Angestellten Möglichkeiten an einer passenden und individuell angepassten Umschulung oder Weiterbildung teilzunehmen.

Profitieren Unternehmen vom Qualifizierungschancengesetz?

Die Frage, ob Unternehmen vom Qualifizierungschancengesetz profitieren, ist ganz klar mit „Ja“ zu beantworten, da diese in der heutigen Zeit massiv auf qualifizierte Arbeitnehmer angewiesen sind. Immerhin müssen Unternehmen auch an die Zukunft und an der damit verknüpften Konkurrenzfähigkeit denken. Mit der neu einberufenen Qualifikationsoffensive will man Unternehmen finanziell dabei unterstützen für qualifizierte Weiterbildungen der Mitarbeiter zu sorgen. Zudem stärkt eine Mitarbeiterzufriedenheit die Bindung innerhalb des Unternehmens. Bei der Qualifikationsoffensive gibt es zwei potentielle Wege, die man einschlagen kann. Zum einen ist es die abschlussorientierte Qualifizierung. Diese umfassten Umschulungen sowie Teilqualifizierungen. Abschlussorientierte Qualifizierung dient demnach einem nachträglichen Erwerb eines Berufsabschlusses. Die Kosten für die komplette Förderung mit samt den Lehrgangskosten können hierbei übernommen werden.Die andere Alternative ist die Anpassungsqualifizierung. Hierbei werden Weiterbildungen gefördert. Unternehmen erhalten hierbei Zuschüsse zu Anpassungsqualifizierungen. Hier ist oftmals die Größe des Unternehmens von großer Bedeutung. Denn je nach Betriebsgröße werden Unternehmen durch die Zuschüsse unterstützt.

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Zusatzkosten für Warmwasser sind zu zahlen

Gerade zur äußerst kalten Winterzeit ist ein Thema akuter denn je: die Warmwasserversorgung. Durchlauferhitzer, über die die meisten Haushalte verfügen können nämlich zu dieser Jahreszeit enorme Kosten verursachen. Ein Hartz-IV-Empfänger sah dies ähnlich und klagte auf Übernahme der anfallenden Kosten zum Erhitzen des Wassers. Das Job-Center solle die zusätzlich anfallenden Kosten hierzu tragen. Die Klage fand nicht nur im Internet für großen Anklang, man bekam sogar bei Landessozialgericht Recht. Demnach stehen Leistungsbeziehern die Kostenübernahme für Warmwasser im sogenannten Sinne des Mehrbedarfs zu.

Knapp 10,00 Euro Pauschale im Monat

Dem Urteil des Landessozialgerichts war zu entnehmen, dass eine Kostenübernahme von 9,94 Euro pro Monat für einen Alleinstehenden angemessen ist. Bei einem volljährigen Partner einer Bedarfsgemeinschaft noch 8,79 Euro pro Monat. Man hielt in dem Fall einen jährlichen Verbrauch von 700 kWh für angemessen. Die Mehrbedarfpauschale ist ab 2020 nun gültig und können somit ab sofort geltend gemacht werden.Das Wasser muss in dem jeweiligen Haushalten über einen Boiler oder einem Durchlauferhitzer erwärmt werden. Nicht betroffen sind Haushalte, die in dem Fall über eine Zentralheizung verfügen. Nur im ersten Fall fallen zusätzlichen Kosten an, die fortan vom Job-Center getragen werden können.

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