Nachrichten zum Thema Finanzen

Mehrbedarf für Ernährung bei Hartz IV

Im Allgemeinen müssen Personen, die Sozialleistungen beziehen, diese vom in Anspruch genommenen Regelsatz bezahlen. Eine extravagante oder eben auch gesunde Ernährung ist somit in der Regel nicht so einfach möglich. In einigen seltenen Fällen jedoch kann die Ernährungsweise einen Mehrbedarf rechtfertigen. Diese muss beim Amt angemeldet und durch einen Arzt bescheinigt werden. Genaugenommen handelt es sich dabei um eine Bescheinigung des Arztes für eine bestimmte Notwendigkeit einer abweichenden Ernährungsweise. Diese muss sich von der normalen Vollkost unterscheiden.

Jobcenter verweigert Zahlung des Mehrbedarfs

Für einen kleinen Skandal sorgte indes ein Jobcenter, welches einer operierten Frau den Mehrbedarf für Nahrungsergänzungsmittel verweigerte, obwohl der Arzt ihr eine lebenslange Einnahme verschiedenster Nahrungsergänzungsmittel verordnete. Diese Ergänzung ist in dem Fall der Frau sogar elementar, da es sich bei der Operation um eine Magenverkleinerung handelte, welche bereits im Jahr 2017 durchgeführt wurde. Aufgrund der Tatsache, dass nach dem Eingriff weitaus weniger Nährstoffe aufgenommen werden können, ist die Frau auf Ergänzungsmittel angewiesen. Nur mit diesen Mitteln kann laut dem ärztlichen Urteil die Nahrungszufuhr ausgeglichen werden.

Hartz IV Empfängerin wird Mehrbedarf verweigert

Der Fall der Hartz IV Empfängerin schlug vor allem in der nördlichen Region rund um Bremen große Wellen. In der Regel muss das Jobcenter nämlich bei einer medizinischen Indikation den Mehrbedarf genehmigen. Das Jobcenter gab indes zu Protokoll, dass die Nahrungsergänzungsmittel, auch wenn diese ärztlich attestiert sind, nach Prüfung nicht zwingend erforderlich sind und somit eben kein Anspruch auf Mehrbedarf gemäß Paragraph 21 Absatz 5 SGB II bestünde. Die Hartz IV Empfängerin ließ das Urteil jedoch nicht auf sich sitzen und legte inzwischen Widerspruch ein, so dass der Fall fortan Sache des Landessozialgerichts Niedersachen-Bremen ist.

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Bedingungsloses Grundeinkommen als Hartz IV Ersatz?

Gerade bei der Partie „Die Linke“ ist das Thema des bedingungslosen Grundeinkommens zu Zeiten der Digitalisierung wichtiger denn je. Nebst vieler Philosophen, die ebenfalls die Idee des Grundeinkommens befürworten oder dies gar als einzigen Ausweg zur Vermeidung von Armut sehen, ist es die Parteiführung, die in der Opposition, das bedingungslose Grundeinkommen oftmals thematisieren.

Ein Projekt zum Test des Grundeinkommens

Da das Thema des bedingungslosen Grundeinkommens in aller Munde ist, gibt es viele Ansätze von Organisationen oder Privatleuten, die das Ganze mit Studien oder Projekten erforschen wollen. Denn es gibt viele Bedenken, was die Ausgaben und die Arbeitsleistung betreffen. Gerade in Freizeitaktivitäten wie Reisen, Glücksspiel oder teure Hobbys könnten die zusätzlichen Gelder fließen. In der Tat ein Punkt, der thematisiert werden muss. So setzen mitunter viele bei Online Slots Echtgeld, was in Anbetracht der Tatsache geprüft werden muss. Ob Online Casinos, Spielautomaten oder in herkömmliche Hobbys, das Verhalten müsste analysiert und festgehalten werden. Dennoch sind selbst derartige Ausgaben wie zum Beispiel im Glücksspiel keine großen Probleme, sofern sie ein gewisses Maß nicht übersteigen. Das zusätzliche Geld beim Grundeinkommen soll schließlich auch die eigene Selbstverwirklichung optimieren. So dürfen Ausgaben zur Unterhaltung der eigenen Person ruhig getätigt werden. Viel wichtiger wäre zu beobachten wie sich das bedingungslose Grundeinkommen auf Hartz IV Empfänger und arbeitenden Menschen auswirkt. Schließlich sagen die Kritiker des Grundeinkommens, dass Menschen, die Sozialleistungen beziehen dann erst recht keinen Anreiz haben zu arbeiten. Ebenso wird vermutet, dass auch arbeitenden Menschen abwägen, ob sich die Arbeit nach Erhalt des Grundeinkommens überhaupt noch lohnt.

Langzeitstudie liefert bald Ergebnisse

Aktuell gibt es eine Langzeitstudie zum Thema Grundeinkommens seitens der Wirtschaftsforschung in Berlin, kurz DIW Berlin. Diese führt in Kooperation mit dem Verein „Mein Grundeinkommen“ eine Studie über drei Jahre zum Thema durch. Hier werden 120 Menschen über 3 Jahren mit einem Grundeinkommen von 1.200 Euro versorgt. Dieses Grundeinkommen bekommen die Probanden zusätzlich zu ihren Einnahmen. Ziel und Zweck der langen Studie ist es, das Verhalten der Teilnehmer genauer zu analysieren. Auch der Effekt des bedingungslosen Grundeinkommens auf die unterschiedlichen Bevölkerungsschichten wird genauestens festgehalten.

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Bloomberg-Analysten prognostizieren Bitcoin-Boom

„Nach dem Rückgang von 60% im Jahr 2014 erreichte die Krypto bis Ende 2016 den Höchststand von 2013. Darauf folgte ein schneller Vorlauf über vier Jahre hinweg und das zweite Jahr nach dem Rückgang von fast 75% im Jahr 2018 “, so Bloomberg Crypto in einem monatlichen Bericht. "Bitcoin wird sich unseres Erachtens in diesem Jahr dem Rekordhoch von rund 20.000 US-Dollar nähern, wenn es dem Trend von 2016 folgt." Bitcoin erhielt Anfang Dezember 2013 ein Lebenszeithoch über 1.100 USD und fiel im folgenden Jahr um über 55%. Dem Bullmarkt ging im Januar 2015 bei Tiefstständen nahe 150 USD die Puste aus, und Bitcoin stieg im vierten Quartal dieses Jahres. Die Preise stiegen dann wieder auf ein Niveau über 700 US-Dollar, bevor am 9. Juli 2016 die zweite Halbierung der Bergbauprämie (eine kodierte Angebotsreduzierung) erfolgte.

Bitcoin ab 2017

Nachdem Bitcoin Mitte Dezember 2017 ein Rekordhoch von 20.000 USD erreicht hatte, fiel es 2018 um 75%. Die Kryptowährung erreichte im Dezember 2018 einen Tiefpunkt in der Nähe von 3.100 USD und stieg im folgenden Jahr um 90%. Darüber hinaus blieben die Preise in den fünf Monaten vor der dritten Halbierung am 11. Mai 2020 weitgehend ausgewogen (abgesehen von einem Ausverkauf im März). Die Kryptowährung erreichte Anfang Mai Höchststände über 10.000 USD. Da sich Bitcoin langfristigen in diesen Zyklen (in der Tendenz) bewegt, könnten die Preise in diesem Jahr tatsächlich 20.000 US-Dollar erreichen, wie von Bloomberg erwartet. "Es muss wirklich anständig etwas schiefgehen, damit Bitcoin diesen Kurs nicht fortsetzt", fügten die Analysten in der Notiz hinzu.

Wichtige Marktfaktoren

"In diesem Jahr geht es um zunehmend günstigere, technische und prinzipielle Grundlagen für Bitcoin", fuhr Bloomberg fort. Angesichts der zunehmenden institutionellen Beteiligung und anderer Faktoren, die die Reifung des Bitcoin-Marktes beschleunigen, scheinen die Chancen zugunsten einer anhaltenden Aufwärtsbewegung der Preise gestapelt zu sein. Zudem kommt hinzu, dass zahlreiche Webseiten, wie zum Beispiel das Bitcoin Casino "Bspin" mittlerweile Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren. Open Interest oder offene Positionen in Futures, die an der Chicago Mercantile Exchange (CME) notiert sind, die als Synonym für Institute und Makrohändler gilt, haben nach Angaben des Krypto-Derivat-Forschungsunternehmens Skew in diesem Jahr bislang um über 500% zugenommen. Darüber hinaus befanden sich börsengehandelte Bitcoin-basierte Instrumente wie der Bitcoin Trust (GBTC) von Grayscale, der nach verwalteten Vermögenswerten (AUM) der größte ist, in jüngster Zeit auf einem Akkumulationskurs. „Bisher hat das steigende AUM in diesem Jahr etwa 25% der neuen Bitcoin-Münzen verbraucht, verglichen mit weniger als 10% im Jahr 2019. Unsere Grafik zeigt den schnell steigenden 30-Tage-Durchschnitt des GBTC-AUM in der Nähe von 340.000 Bitcoin-Äquivalenten, etwa 2 % des Gesamtangebots. Vor ungefähr zwei Jahren machte es 1% aus “, sagte Bloomberg. Laut dem Kryptoanalytiker Kevin Rooke hat der Trust das 1,5-fache der seit der Halbierung des 11. Mai abgebauten Münzen gesammelt.

Fazit

Einfach ausgedrückt scheint die Nachfrage das Angebot zu übersteigen, und dies ist ein klassischer Faktor für Preiserhöhungen, unabhängig vom Vermögenswert. Darüber hinaus wird allgemein erwartet, dass die beispiellosen geld- und fiskalpolitischen Lebensadern, die von Zentralbanken und Regierungen auf der ganzen Welt zur Bekämpfung der durch dem aktuellen Chaos verursachten Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit eingeführt wurden, die Inflation ankurbeln und zu einem weiteren Anstieg der Nachfrage nach Bitcoin führen.

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Ungewöhnliche Job-Interviews – das erwartet Kandidaten heutzutage

Sozialleistungen gegen einen neuen Job eintauschen

Sozialleistungen sind in Notsituationen ein praktisches Unterpfand für die finanzielle Existenz. Doch die meisten Personen möchten sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen und sich von ihrem Lohn auch einigen Luxus leisten. Arbeitslosengeld 1 und 2 sowie Wohngeld und die anderen staatlichen Hilfen genügen normalerweise nicht, um einen Menschen mit etwas höherem Anspruch zufriedenzustellen. Ganz abgesehen von dem wichtigen Gefühl, im Poker um gesellschaftliche Anerkennung endlich wieder bessere Karten in der Hand zu haben. Regelmäßige Bewerbungen und daraus resultierende Vorstellungsgespräche sind im Leben deshalb kaum wegzudenken und manchmal gibt es auf diesem Gebiet die eine oder andere Überraschung. Arbeitgeber, die sich zum ersten Treffen mit ihrem Bewerber etwas Neues einfallen lassen, gelten als besonders kreativ und offen für Veränderungen. Kandidaten, die hier bestehen, dürfen sich meistens über eine Arbeitsstelle freuen, die ihnen besonderen Freiraum zur Entfaltung gibt. Es lohnt sich also, schon im Voraus darüber nachzudenken, wie sich solch ein Treffen meistern lässt – fernab muffiger Büroräume und traditioneller Frage-Antwort-Spiele.

Job-Interview im Fitness-Center: Sport & Talk

Wer in seinen Bewerbungsunterlagen angibt, sportlich zu sein, muss mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit rechnen, entsprechend ausgetestet zu werden. Manch ein Arbeitgeber könnte sich dazu berufen fühlen, den Kandidaten in ein Fitness-Center einzuladen, ob es sich nun um eine öffentliche Sportstätte handelt oder eine firmeninterne. Der Personaler möchte damit nicht nur einfach die gewohnten Abläufe durchbrechen, sondern er will natürlich auch bestimmte Dinge über den Bewerber herausfinden. Dabei geht es normalerweise nur ganz nebenbei um die Frage, ob der potenzielle neue Angestellte zu physischen Höchstleistungen fähig ist. Eher stehen andere Fragestellungen im Mittelpunkt des Interesses: Zeigt der Bewerber Geduld, wenn er an einem Gerät längere Zeit warten muss? Beißt er sich durch, wenn es einmal schwierig wird? Zeigt er Ausdauer und Disziplin? Und wie steht es um seine Konzentration und Höflichkeit, wenn er im Gespräch immer mal wieder abgelenkt wird? Auf diese kleine Feuerprobe à la Texas Hold'em gilt es, sich mental vorzubereiten.

Bewerber-Meeting am Poker Tisch: Stresstest beim Omaha Hi-Lo

Die Kreativität kennt darüber hinaus kaum Grenzen: Mal begeben sich die Personaler gemeinsam mit ihren Kandidaten in eine Situation, die Geduld und Konzentration erfordert – in anderen Fällen führen sie gern auch etwas Stress herbei. So setzt beispielsweise mancher findige Arbeitgeber auf eine Partie Poker, um das Vorstellungsgespräch auf anregende Weise zu untermalen. Am Pokertisch kann der zukünftige Chef tatsächlich aufgrund des außergewöhnlichen Settings viele Eigenschaften des Bewerbers ablesen. Seine Geduld, sein Aggressionspotenzial unter Druck, seine Selbstbeherrschung und auch die soziale Kompetenz kommen hier nach und nach zutage. Das Beste: Der Arbeitgeber muss sich nicht auf die subjektiven Aussagen des Bewerbers verlassen und der Bewerber muss seinerseits keine Phrasen auswendig lernen. Alles geschieht intuitiv und bleibt unverstellt. Dies sind die besten Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit, die auf Ehrlichkeit und gegenseitige Anerkennung beruht. Das Poker Spiel fungiert somit als perfektes Vehikel für den Einstieg in den neuen Job – wenn der Kandidat sich dabei von der besten Seite zeigt.

Vorstellungs-Shooting beim Paintball: Mut und Action

Menschen, die in ihrem Leben schon eine gewisse Menge an Vorstellungsgesprächen mitgemacht haben, kenne dieses Gefühl: Mancher Personaler gibt sich derartig hochmütig, dass man am liebsten zum Angriff übergehen möchte. Bisweilen kommt es in solchen Situationen zu einem verbalen Poker Gefecht, meisten lassen die Kandidaten aber die Geringschätzung widerstandslos über sich ergehen. Schlägt der neue Vielleicht-Arbeitgeber aber ein erstes Treffen in einer Paintball-Halle vor, dann muss kein Scheinfriede mehr gewahrt bleiben. Ganz im Gegenteil: Der Bewerber ist herausgefordert, seinen Interviewpartner nach Herzenslust zu bombardieren, um seinen Mut und Ehrgeiz zu beweisen. Allerdings ist es nicht angeraten, sich zu sehr in den Kampf zu verrennen. Auch eine gute Portion Humor und die Bereitschaft, auf den Gegner zuzugehen, sind durchaus angebracht. Sprich: Es ist wichtig, sich als zielgerichtet und tapfer zu outen, dabei aber immer noch ganz Mensch zu bleiben. Wer sich im Zweikampf nicht eben mit Ruhm bekleckert, sollte sich zumindest als guter Verlierer erweisen und vielleicht in munterem Ton eine Revanche fordern.

Kennenlernen im Großraumbüro: Mithörer aushalten

Den meisten Bewerbern ist das stille Kämmerlein gerade recht, wenn es darum geht, dem Personaler Rede und Antwort zu stehen. Mithörer sorgen oftmals nur für noch mehr Nervosität, ein echtes Handicap im Poker um den neuen Arbeitsplatz. Trotzdem – oder auch gerade deshalb – entscheiden sich immer mehr Arbeitgeber dazu, das Interview in einem Großraumbüro durchzuführen, wo alle anderen Mitarbeiter stets mit einem Ohr dabeibleiben können. Natürlich scharen sich die zukünftigen Kollegen nicht um die beiden Interviewpartner, sie arbeiten eher drumherum, aber bekommen dabei (fast) alles mit. Der Kandidat sollte sich von diesem Setting nicht aus der Ruhe bringen lassen und einfach so tun, als sei alles in bester Ordnung. Schließlich hat die Belegschaft ein Recht darauf, zu erfahren, wer sich wahrscheinlich bald schon ins Team gesellen wird. Und der Bewerber selbst erhält im Gegenzug die Chance, schon einmal die bestehende Arbeitsatmosphäre zu testen und sich so ein besseres Bild von seiner zukünftigen Firma zu machen. Eine Win-Win-Situation also, die jede Partei zu seinem eigenen Besten nutzen kann. Dafür lohnt es sich, ein paar Dutzend Mithörer auszuhalten und dabei selbst ein bisschen zum Gegenlauscher zu werden.

Spaziergang im Stadtpark: entspannte Gemütlichkeit

An einem sonnigen Tag kann es auch passieren, dass der Bewerber gemeinsam mit dem Personaler im Stadtpark landet – auf einem entspannten Spaziergang. Diese Einladung gehört zu den Perlen unter den Job-Interviews, eine echte Chance, die der Jobsuchende weidlich auskosten sollte. Selbstverständlich ist es nicht ratsam, allzu sehr herunterzufahren und sich womöglich von ungehobelter Seite zu zeigen. Relaxen ist unter diesen Umständen aber trotzdem möglich, ebenso wie ein bisschen netter Small Talk. Gespräche im Freien, zum Beispiel auf der Parkbank beim Entenfüttern, laufen automatisch ungezwungener ab und genau das ist auch das Ziel des Personal-Experten. Wenn das Gespräch ernster, geschäftlicher wird, sollte der Bewerber auf jeden Fall entsprechend umschwenken, Fragen ernsthaft beantworten und gegebenenfalls eigene Erkundigungen einholen. Es lohnt sich, die professionelle Seite neben der menschlichen Komponente herauszukehren, um dem zukünftigen Arbeitgeber einen vollumfänglichen Eindruck zu vermitteln. Der Bewerber erhält prompt dieselben Informationen über seinen Gesprächspartner zurück und weiß nach dem Gespräch, ob Chemie wirklich stimmt oder eher nicht.

Bewerbungsgespräch im Restaurant: Essen & Beschnuppern

Wenn Menschen die Geselligkeit suchen, kommen meistens auch Essen und Trinken mit ins Spiel. So ist es kaum verwunderlich, dass Arbeitgeber regelmäßig auf die Idee kommen, ihre Bewerbungskandidaten zum Essen einzuladen. Vielleicht handelt es sich bei der ausgesuchten Örtlichkeit um ein edles Restaurant, es kann aber auch eine ganz normale Gastronomie sein, vielleicht sogar die firmeninterne Kantine. In jedem Fall besteht die Notwendigkeit, sich beim Essen bestens zu benehmen und alle Tischmanieren zu beachten. Mit vollem Mund zu reden ist selbstverständlich tabu, ebenso wie gieriges Fressen, rülpsen oder andere unsittliche Dinge. Während der gemeinsamen Mahlzeit offenbaren sich zahlreiche charakterliche Facetten, die in einem "normalen Bewerbungsgespräch" meistens zu kurz kommen. Das Treffen wird wie beim Besuch im Stadtpark auf eine persönlichere Ebene gezogen, fast schon ein wenig freundschaftlich, bei allem gebotenen Abstand. Vielleicht fühlt sich ein solches Interview teilweise an wie ein Tanz auf einem Drahtseil, aber die meisten Personaler meinen ihre Einladung überhaupt nicht böse. Also einfach die gute Kinderstube herauskehren und sich auf eine lebendige Kommunikation einlassen, die leckeren Speisen dankbar annehmend. So klappt es bestimmt mit diesem ungewöhnlichen "Date".

Endlich: Der Abschied von den Sozialleistungen naht

Mancher Personaler entscheidet sich direkt vor Ort, ob er den jeweiligen Bewerber in seiner Firma wünscht. Vielleicht gibt es direkt im Anschluss an das Gespräch eine Zusage, das wäre sicher der angenehmste Ausgang des formellen Treffens. Meistens jedoch ist nach der Verabschiedung erst einmal langes Warten angesagt, bis schlussendlich der langerwartete Brief eintrifft. Spätestens dann heißt es hoffentlich, Abschied von den Sozialleistungen zu nehmen und in die finanzielle Selbstversorgung zu starten.

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Hilfestellungen für EU-Bürger: Deutschland bietet Sozialleistungen an

Mit riesigen Summen hat sich Deutschland stark gemacht, seine Bürger vor den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu schützen. Sofortleistungen für Selbstständige und Kleinunternehmen, Stundungen von Kredit- oder Mietzahlungen oder die vereinfachte Regelung der Beantragung von Kurzarbeit zeugten von unkomplizierter Hilfe. In vielen Fällen verschafften diese Optionen den Bürgern und Arbeitgebern mehr Freiraum zum Handeln. Diese Anpassungen und Hilfestellungen gelten in erster Linie den Bürgern der Bundesrepublik Deutschlands. Doch Corona wirft auch diese festen Regelungen durcheinander und sorgt für Lockerungen in den Antragstellungen. Hinsichtlich der Sozialleistungen, die von EU-Bürgen im Normalfall nur unter hürdenreichen Anträgen und Vorlagen von zahlreichen Dokumenten beantragt werden können, wurden gleichfalls Änderungen vorgenommen. Aufgrund geschlossener Grenzen besteht für viele mittellose EU-Bürger keine Möglichkeit der Rückkehr in ihre Heimatländer, in denen oftmals schlechtere Zustände herrschen. Hier greift die Sonderregelung der Sozialbehörde.

Gemeinsam gegen die Krise

Möglich machen dies die Überbrückungsleistungen, die im Sozialgesetzbuch verankert sind. Im Normalfall müssen EU-Bürger belegen, dass sie gewillt sind auszureisen. Der derzeitige Stopp des Reiseverkehrs sowie geschlossene Grenzübergänge hebeln diesen Passus aus. Selbst wer in sein Heimatland zurück möchte, kann dies nicht tun. Was für die Betroffenen eine erhebliche Erleichterung darstellt, bringt die Jobcenter an die Grenzen des Möglichen. Unzählige Anträge, die teilweise mit fehlenden Daten oder schwer zu prüfenden Hintergründen einhergehen, sorgen für ein Ausreizen der maximalen Kapazitäten. Besonders Obdachlosen, denen in der aktuellen Lage von der deutschen Gesetzgebung ein Mindestmaß an Existenzminimum bereitgestellt werden muss, fehlen oftmals die Mindestanforderungen an Papieren oder Ausweisen. Dennoch müssen die Bemühungen und Möglichkeiten, die Deutschland anderen EU-Bürgern in dieser Situation entgegenbringt, gelobt werden. Zusammenhalt und Unterstützung sind der Motor, um die Krise gemeinschaftlich zu überstehen. Inmitten dieser Zeit wirkt das Vorgehen von Großbritannien befremdlich, die sich gegen die freizügige Zuwanderung von EU-Arbeitskräften im Rahmen des Brexits ausgesprochen haben. Das Gesetz wurde Mitte Mai vom Unterhaus beschlossen und soll ab Januar 2021 in Kraft treten. Der Zugang zum britischen Arbeitsmarkt ist somit verhindert und wird nur durch ein noch festzulegendes Punktesystem erschwert. Ein Zeichen, das in Europa für Kopfschütteln sorgt.

Zeit der Hoffnung

Das Verhalten von Premierminister Boris Johnson wirft einen dunklen Schatten voraus, der auch nach der Corona-Krise wirkt. Als Europäische Gemeinschaft für seine Bürger einzustehen und Regularien zu lockern, zeugt davon, dass ein Miteinander über die Grenzen hinaus möglich und machbar ist. Das Verschließen und Einigeln zu einer Zeit, die als größte soziale Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg betrachtet werden kann, hinterlässt einen bitteren Beigeschmack. Auf den Seiten der Jobcenter finden EU-Bürger Informationen zur Beantragung von Sozialleistungen. Es sollte jedoch beachtet werden, dass jeder Antrag im Einzelfall geprüft wird. Eine allgemeingültige Zusage der Leistungen ist nicht vorgesehen. Zudem unterschieden sich die Bedingungen je nach Bundesland.

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Guthabenkonto trotz SCHUFA möglich

Damit jede Person auch die Möglichkeit besitzt bargeldlos zahlen zu können, hat man bereits 1909 sich diesbezüglich Gedanken gemacht und eigens den Postcheckdienst eingeführt. Ab 1995 folgte dann die freiwillige Selberverpflichtung der Kreditinstitute ein Jedermann-Konto einzuführen, was eben das heutige Guthabenkonto umgangssprachlich bezeichnet.

Guthabenkonto ohne Abfrage der SCHUFA

Studien zeigen, dass knapp 7 Millionen Deutsche einen negativen SCHUFA-Eintrag besitzen. Ein sehr hoher Anteil bemessen an der Einwohnerzahl Deutschlands. Theoretisch würde dieser großen Anzahl an Menschen die Eröffnung eines Girokontos mit samt eines Dispositionskredits verwehrt werden. Eine negative SCHUFA oder ggfs. eine Insolvenz stellen in Deutschland somit ein großes Problem dar, da man schließlich auf ein Konto angewiesen ist. Wie auf guthabenkonto.net näher beschrieben, bietet sich alternativ ein Guthabenkonto an. Dennoch sollte man sich vorab über potentiell anfallende Kosten informieren. So sind Konten trotz SCHUFA meist nicht gebührenfrei. Oftmals verlangen Kreditinstitute jedoch die gleichen Gebühren wie beim herkömmlichen Girokonto. Bei der Eröffnung eines sogenannten Guthabenkontos spielen monatliche Einnahmen keine Rolle. Ergo dürfen Antragsteller, welche Arbeitslosengeld oder sonstige Sozialleistungen beziehen nicht abgelehnt werden. Ebenso gibt es seitens der ZKA die Vorgabe auch Antragsteller mit SCHUFA-Einträgen nicht primär abzulehnen. Es wird jedoch den potentiellen Kunden des Kreditinstituts geraten direkt beim Eröffnungsgespräch auf sämtliche Problematiken hinzuweisen und keine negativen Merkmale zu verheimlichen. Mit dem Guthabenkonto können die Kunden ganz normal über online Banking verfügen. Demnach sind Überweisungen aller Art möglich, sofern sich das Konto im Plus befindet. Jedoch ist es dem Kunden mit einem Guthabenkonto nicht möglich via Karte zu zahlen. Mit seiner Kontokarte kann er jedoch an jedem Geldautomaten des Kreditinstituts Bargeld abheben, sofern eben dieses Konto für den Fall gedeckt ist.

Mit negativer SCHUFA meist kein Dispo

Bei jeder Eröffnung eines Girokontos erfolgt in der Regel eine Abfrage der SCHUFA. Jedes Kreditinstitut muss nämlich die Bonität des potentiellen Kunden prüfen. Sofern negative Einträge, also Schulden, vermerkt sind, kann die Bank die Eröffnung eines Girokontos ablehnen. Mit der Absage der Eröffnung eines Girokontos geht auch meist die Ablehnung eines Dispositionskredites einher. Negative Einträge bei der SCHUFA können schnell geschehen. Nicht bezahlte Handyrechnungen und nicht gezahlte Kreditraten sind meist der Hauptgrund für negative Einträge bei der SCHUFA. Sofern dem Kunden die Eröffnung eines herkömmlichen Girokontos verwehrt wird, kann dieser ein sogenanntes Guthabenkonto eröffnen. Seit 2014 liegt nämlich seitens des Europäischen Parlaments ein Beschluss vor, der vorsieht, dass allen EU-Bürgern zumindest ein Anspruch eines „Basis-Girokontos“ zusteht.

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Weiterbildung mit Bildungsgutschein

Weiterbildungen für ambitionierte Arbeitssuchende werden oft vom Job-Center gefördert und bieten allen die Gelegenheit die eigenen Jobchancen nachhaltig zu steigern. Mit Fortbildungen und vor allem durch interaktive Lernkonzepte werden die eigenen Kompetenzen gesteigert, so dass man im Ernstfall in einem Bewerbungsgespräch mittels individuellem Coaching überzeugen kann.

Weiterbildung oder Umschuldung kostenlos möglich

Viele Arbeitssuchende sind gewillt jegliche Form an Unterstützung anzunehmen, um die eigene Erfolgschance auf den Traumjob zu maximieren. Eine optimale Beratung seitens des Jobcenters ist dabei der erste Schritt. Hier kann man sich auch über eine kostenlose Weiterbildung oder Umschuldung informiere. Ambitionierten Arbeitssuchenden wird es sogar ermöglicht sich für sogenannte Bildungsgutscheine zu qualifizieren. Die potentiellen Weiterbildungen können dann somit als Sprungbrett in den neuen Job gesehen werden. Da diese Fortbildungen oder Umschulungen in der Regel mit hohen Kosten verbunden sind, lohnt es sich demnach diese mittels Bildungsgutschein fördern zu lassen. Der Bildungsgutschein ermöglicht sogar eine 100%ige Förderung.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Bei der Beantragung eines Bildungsgutscheins, welche die kostenlose Weiterbildung oder Umschuldung ermöglicht, müssen mehrere Kriterien erfüllt werden. So wird eine Beratung durch die Agentur für Arbeit oder eine Beratung seitens des Job-Centers vorausgesetzt. Zur Zielgruppe der potentiellen Kandidaten für einen Bildungsgutschein zählen Arbeitslose, welche eine Wiedereingliederung in das Arbeitssystem anstreben, Berufstätige, die eine potentielle Arbeitslosigkeit abwenden möchten oder eben Leute, die über keinerlei Berufsabschluss verfügen und somit deine Umschulung oder Weiterbildung unabdingbar ist. Nachdem die formalen Voraussetzungen durch das Amt geprüft worden sind, sollte man zunächst einen Beratungstermin mit dem zuständigen Amt ausmachen. Dort wird im Detail geklärt, was die folgenden Schritte sind. Im Gespräch mit dem zuständigen Berater wird dann auch geklärt, warum und weshalb man eine Weiterbildung benötigt. Der Bildungsgutschein kann bis zu 100% der Förderungsmaßnahme abdecken. Dieser setzt sich letztlich aus folgenden Kosten zusammen, welche erstattet werden können. Zum einen die gesamten Kosten der Weiterbildung. Optional können auch Kosten wie anfallende Fahrtkosten, Kosten für eine potentielle Kinderbetreuung und Unterhaltsgeld in Höhe der zuletzt bezogenen Arbeitslosengelder. Sobald der eigene Bildungsbedarf somit ermittelt worden ist, kann der Bildungsgutschein vom Arbeitsamt ausgestellt werden.

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Kredit ohne Schufa

Gründe für finanzielle Schieflagen gibt es leider genug. So kann es passieren, dass der Dispositionskredit schnell einmal ausgereizt ist und man nicht mehr für gewisse laufende Kosten aufkommen kann. Ebenso ist ein häufiger Grund schiefgelaufene Existenzgründungen. Hier werden Kosten zunehmest unterschätzt, so dass man schnell - auch unverschuldet - in Notsituation geraten kann.

Kredit trotz nicht perfekter Bonität

Das Problem ist, dass bei der Schufa negative Einträge vermerkt werden und meist über Jahre bestehen bleiben. Praktisch ein KO-Kriterium bei der Beantragung eines Kredites bei herkömmlichen Banken. Alternativen findet man hierbei im Internet. Der Grund, warum gerade Portale im Internet einem Kredite – meist auch ohne Schufa – gewähren können, liegt daran, dass man mehr Möglichkeiten hat und mit vielen Banken zusammenarbeitet, welche auch den Antragsteller unterschiedlich bewerten. Bei Bon Kredit kann man Kreditanfragen direkt online stellen. Hier kann sogar gewählt werden, ob eine Kreditanfrage ohne Schufa oder trotz Schufa beantragt werden kann. Es kommt hierbei nämlich oftmals auf die eigene Finanzsituation an, welches Modell für einen selbst am Besten ist. Bei Bon Kredit ist man der Meinung, dass negative Schufa-Einträge nicht immer zwingend ein Kriterium sind einen Kredit per se abzulehnen, da dies nicht die aktuelle Bonität wiederspiegelt. Es kann vorkommen, dass Schufa-Einträge veraltet sind oder eben keinen wirklich großen Einfluss auf die derzeitige Bonität haben. Es bedarf demnach eine genauere Prüfung. Aus diesem Grund zählt Bon Kredit bereits seit über 40 Jahren zu den Spezialisten für Kredite ohne Schufa. Hier können sich Kreditspezialisten individuell um persönliche Belange der potentiellen Kreditnehmen kümmern und den optimalen Weg empfehlen.

Der Kredit ohne Schufa

Ist man erst einmal in einen finanziellen Engpass gelangt, so ist die Bonität meist das Erste, was darunter leiden wird. Gerade herkömmliche Banken nehmen die Bonität des Kunden als primäre Bemessungsgrundlage und Entscheidungshilfe. Alternative Varianten sind meist trotz langjähriger Kundschaft nicht immer möglich. Kommen nun auch die ersten negativen Einträge in die Schufa ist es meist schnell aus mit dem möglichen Kredit bei der Bank. Bei Bon Kredit ist es die Vernetzung von vielen verschiedenen Partnerbanken, die es letztlich doch möglich machen einen Kredit zu bekommen. Vor allem weil die Spezialisten bei Bon Kredit die aktuelle Prüfung bei herkömmlichen Banken oft als veraltet ansehen und damit nicht immer die aktuelle Bonität wiedergespiegelt werden kann. Um Kredite zu vergeben reicht oftmals ein geregeltes Einkommen, was geprüft werden muss. Dies geht bei vielen Partnerbanken auch komplett ohne Schufa-Abfrage. Dies wäre in dem Fall ein Kredit ohne Schufa. Lediglich die Anforderungen an den Kreditnehmer sind hierbei teils strenger, da man ein potentiell größeres Risiko für die Bank darstellt, denn für Banken beeinflussen viele Faktoren die Bonität. Als eine Art Grundvoraussetzung gilt, dass man mindestens seit einem Jahr über ein geregeltes Einkommen verfügen muss. Auch die Höhe des beantragten Kredits kann wichtig sein. So gilt als Richtlinie, dass bei einer Kreditanfrage von rund 7.5000 Euro, man selbst 1.900 Euro netto im Monat erwirtschaften sollte. Der Kredit ohne Schufa geht meist mit größeren Anforderungen an den Kreditnehmer einher. Jedoch ist es eine sehr interessante und in vielen Fällen auch eine immens wichtige Alternative für diejenigen, die bei herkömmlichen Banken aufgrund der Bonität abgelehnt wurden.

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Jobs über 30.000 Euro ohne Uni-Abschluss

Einer der lukrativsten Berufe, die auch ohne Universitäts-Abschluss ausgeübt werden können, sind Stellen als Abgeordneter im Landes- oder Bundestag.  Zwar oft klischeebehaftet, was den Verdienst angeht, verdienen Abgeordnete dort schon beträchtlich viel. Vor allem, wenn man den Fakt dazu nimmt, dass zur Ausübung der Arbeit kein Abschluss an einer Universität vonnöten ist. Es wird nicht einmal eine herkömmliche Ausbildung vorausgesetzt. Ein Abgeordneter im Bundestag verdient 9.542,00 Euro im Monat. Aufwandsentschädigungen können gerne noch einmal in Höhe von knapp 4.000,00 Euro hinzukommen. Abgeordnete im Landtag verdienen im Monat zwischen 5.000,00 und 9.500,00 Euro. Erschwerend kommt bei diesem Job jedoch hinzu, dass man ein gewisses Standing haben muss, um für die Stelle überhaupt erst einmal in Frage zu kommen.

Fluglotse - Ein oftmals unterschätzter Berufszweig

Mit viel Fleiß gibt es bei den Jobs über 30.000 Euro ohne Uni-Abschluss noch alternativ die Stelle als Fluglotse. Oftmals unterschätzt, bietet der Beruf ein sehr gutes Gehalt. Das Einstiegsgehalt eines Fluglotsens beträgt 6.000,00 Euro im Monat. Der Verdienst kann vorlaufend jedoch weitaus höher sein. Dazu spielen Faktoren wie Wahl des Flughafens und die bestimmten Tätigkeiten eine elementare Rolle. Neben sehr guten Englisch-Kenntnissen ist hierbei allerdings auch ein sehr gutes Abitur Pflicht. Einen Uni-Abschluss benötigt man zum Ausüben dieses Berufes allerdings nicht. Grund für das gute Gehalt ist die enorme Verantwortung, welche Fluglotsen mit sich tragen. Sehr gute und konzentrierte Arbeit ist somit Grundvoraussetzung. Schließlich überwacht man den Flugverkehr.

Beruf als Pilot erfordert kostspielige Ausbildung

Ähnlich zum Fluglotsen benötigt man als Pilot ebenso wenig einen Hochschulabschluss. Man wird hierbei jedoch genaustens auf seine Tauglichkeit getestet. Ebenso muss eine sehr arbeitsintensive Ausbildung absolviert werden. Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung als Pilot beträgt zwischen 3.000,00 und 4.000,00 Euro. Jedoch kommt hier erschwerend dazu, dass man die Ausbildung zum Piloten finanziell selbst tragen muss, die gerne einmal 100.000,00 Euro übersteigt.

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Finanzielle Stolperfallen vermeiden

Mit Aufmerksamkeit und Bedacht Abo-Fallen umschiffen

Die sogenannten Abo-Fallen stehen seit Jahrzehnten hoch im Kurs, um gutgläubigen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ein vermeintlich kostenloses Angebot wird dabei plötzlich zu einem kostenpflichtigen Vertrag, aus dem kein Aussteigen mehr möglich ist. Das Resultat: Der "Kunde" muss ein oder zwei Jahre lang regelmäßige Zahlungen leisten für ein Produkt, das er gar nicht so bestellt hat. Dort wieder herauszukommen, ist schwierig, vor allem dann, wenn die anwaltliche Unterstützung schlichtweg zu teuer ist. Es gilt also schon bei dem leisesten Verdacht sämtliches Kleingedruckte und die AGBs sorgfältig zu lesen, bevor der tatsächliche Geschäftsabschluss erfolgt. Auf Webseiten ohne Impressum und ohne Kontaktmöglichkeiten sollte ohnehin niemand etwas bestellen oder downloaden, und sei es auch vorgeblich kostenlos. Und spätestens sobald das Gegenüber Kontodaten verlangt, obwohl doch eigentlich gar kein Geldtransfer stattfinden soll, müssten alle Alarmglocken klingeln.

Wichtig: Lizenzen bei digitalen Services beachten

Weitere Stolperfallen treten regelmäßig auch bei der Nutzung von digitalen Services auf. Immer dann, wenn Kosten involviert sein könnten, gilt es, besonders aufzupassen. Eine wichtige Empfehlung lautet, immer erst die Regularien und Lizenzen des Anbieters zu überprüfen. Eine europäische Lizenz ist das A und O: Für Dienstleistungen aus dem Finanzbereich, zum Beispiel beim Fintech-Startup nextmarkets, hat sich hier die MFSA (Malta Financial Services Authority) bewährt. Renommierte iGaming-Anbieter wie z.B. die Plattform PokerStars setzen ebenfalls auf eine auf Malta ansässige Behörde, in diesem Fall die MGA (Malta Gaming Authority). Der kleine Inselstaat hat sich darüber hinaus bei der Regulierung von Kryptowährungen hervorgetan, denn auch die digitalen Zahlungsmittel benötigen genaue Kontrolle und zugehörige "Sicherheitssiegel". Jegliche Art von Investition sollte also immer mit Köpfchen und Geduld erfolgen, nicht aus einer emotionalen Regung heraus.

Der beste Umgang mit In-App-Käufen

App-Nutzern tritt immer wieder eine sanfte Verlockung entgegen, der schwer zu widerstehen ist. Am Anfang steht immer der Moment, wenn eine kostenlose App, in vielen Fällen ein Spiel, auf dem Smartphone landet. Die Software macht Spaß, bringt Herausforderungen mit sich und irgendwann geht es nicht mehr so recht weiter – es sei denn, der Nutzer zahlt hier und da ein paar Cents. Diese kleinen Ausgaben können sich schnell summieren, wenn der Ehrgeiz besteht, alle Herausforderungen mit Bravour zu meistern. Besser ist es also, sich vorher darüber zu informieren, ob im betreffenden Programm In-App-Käufe integriert sind. Wer von sich selbst genau weiß, dass die Hemmschwelle für kleine Nebenher-Ausgaben sehr niedrig angesiedelt ist, lässt im Zweifelsfall besser die Finger von solchen Apps. Widerstandsfähigere Personen schlängeln sich durch, ohne Geld zu investieren und nehmen dafür die erhöhten Anstrengungen schlichtweg in Kauf. Vorsicht: Kostenpflichtige Upgrades gibt es natürlich auch auf dem Gebiet der Nutzsoftware! Hier werden manchmal ungeahnte Wünsche geweckt, die ohne den vorherigen Gratis-Download gar nicht erst entstanden wären.

Die Fallstricke bei vermeintlich günstigen Ratenkäufen

Auch Ratenkäufe sind nicht immer völlig transparent gestaltet, vor allem dann, wenn die Anbieter mit 0 % Zinsen locken. Jeder Vertrag, und sei er noch so lang und ausführlich, sollte vor dem Unterschreiben komplett durchgelesen werden. Und zwar auch dann, wenn die andere Person am Tisch Druck macht und dazu drängt, den Abschluss schnell über die Bühne zu bringen. Vielleicht lassen sich im Dokument irgendwo Zusatzkosten entdecken wie Aufwandsgebühren oder Versicherungsbeiträge, die im Gespräch keine Erwähnung finden. Manchmal werden solche Käufe auch über ein externes Konto abgewickelt, das nach Ende der Ratenzahlung plötzlich Kosten aufwirft. Hier gilt es, schnell zu handeln und das Konto fristgerecht zu kündigen, um es wieder loszuwerden. Wer nicht darauf achtet, wird sich hinterher ärgern und im Grunde Geld für nichts bezahlen. So lassen sich im schlimmsten Fall sogar Schulden anhäufen.

Phishing und andere betrügerische Methoden durchschauen

Im Internet bewegen sich bekanntlich nicht nur redliche Bürger, sondern auch einige finstere Gestalten, die mit möglichst wenig Aufwand an das Ersparte anderer Menschen herankommen möchten. Sie senden beispielsweise Phishing-Mails an unbedarfte User, um private Daten an Land zu ziehen. Betrüger geben beispielsweise vor, im Auftrag von Amazon oder Zalando zu schreiben und dringend die aktuellen Kontodaten oder Passwörter zu benötigen – natürlich nur, um den betreffenden Account vor Hacker-Angriffen zu schützen oder ihn nach Defekt wiederherzustellen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass weder Online-Shops noch Banken solche Daten ihrer Kunden per Mail oder Formular abfragen. Man sollte auch keinen Links in solchen Mails folgen, sondern die URL des vermeintlichen Absenders manuell in den Browser eingeben und überprüfen, ob das eigene Kunden- oder Bankkonto unberührt und in Ordnung ist. Und dann: Nichts wie weg mit dieser windigen Mail! Einige der obenstehenden Warnungen erscheinen vielleicht etwas simpel, doch aufgepasst: Es fallen immer wieder Menschen auf solche Verlockungen und Betrügereien herein. Wer ohnehin sehr auf seine Finanzen aufpassen muss, den würde es im Ernstfall besonders hart treffen. Also besser auch auf diese vermeintlichen Kleinigkeiten achten.

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